Verdienste von Professor Lüpertz als Rektor der Kunstakademie gewürdigt

1. Juli 2009

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers und Innovationsminister Andreas Pinkwart würdigen Verdienste von Professor Markus Lüpertz als Rektor der Kunstakademie

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers und Innovationsminister Andreas Pinkwart haben heute den Rektor der Düsseldorfer Kunstakademie Professor Markus Lüpertz in den Ruhestand verabschiedet. Im Rahmen der Veranstaltung würdigte Rüttgers seine Verdienste: „Unter Ihrer Leitung hat sich das Haus auch weiterhin als eine der wichtigsten Kunstakademien in Deutschland etabliert und weit darüber hinaus behaupten können."

Die Staatskanzlei und das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie teilen mit:

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers und Innovationsminister Andreas Pinkwart haben heute (1. Juli 2009) in Düsseldorf den Rektor der Düsseldorfer Kunstakademie Professor Markus Lüpertz in den Ruhestand verabschiedet. Im Rahmen der Veranstaltung würdigte Rüttgers seine Verdienste: „Unter Ihrer Leitung hat sich das Haus auch weiterhin als eine der wichtigsten Kunstakademien in Deutschland etabliert und weit darüber hinaus behaupten können. Sie haben zu Beginn die Akademie wieder an einem zentralen Ort zusammengeführt. Immer wieder haben Sie Professoren erster Garde hierher locken können. Unter den vielen erwähne ich nur Tony Cragg, der Ihnen nachfolgen wird. Es ist kein Zufall, dass sich jedes Jahr rund 1000 junge Männer und Frauen bewerben, um an der Kunstakademie zu studieren. Denn sie wissen: Hier lernen sie nicht nur das Handwerk. Ihre Botschaft lautet: Kunst macht Zukunft möglich, indem sie lehrt, die Dinge so zu sehen, wie sie bisher nicht gesehen worden sind.“ Als weltbekannter Künstler, Professor und Rektor der Kunstakademie habe Lüpertz die Kunstgeschichte der Bundesrepublik mitgeprägt, sagte Rüttgers.

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart würdigte Lüpertz als „wortgewaltigen Freund der Freiheit“. „Wir alle wissen, wie viel Ihnen die Akademie bedeutet, mit welcher Leidenschaft Sie dafür gekämpft haben, ihren Nimbus zu erhalten“, so Pinkwart unter Hinweis auf den Ausspruch Lüpertz zum Kunsthochschulgesetz des Landes. Der scheidende Rektor hatte bei der Vorstellung des Gesetzes 2008 bekannt, er habe sich nie vorstellen können, über ein Gesetz froh zu sein. Dieses aber „ist der Kunstakademie auf den Leib geschnitten, legt es doch die Zukunft in ihre eigenen Hände.“

Rüttgers betonte, gerade in der Krise zeige die Kunst neue Wege auf: „Wir brauchen eine Abkehr von dem durch und durch materialistischen Weltbild, das uns in die Krise geführt hat. Wir brauchen ein neues Denken. Ein Denken, das durch die Inspiration der Kunst neue Wege geht.“ Staatliche Kulturförderung sei kein Luxus. Deshalb werde die Landesregierung trotz aller Sparzwänge die Kulturfördermittel des Landes in dieser Legislaturperiode verdoppeln.

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers dankte Prof. Lüpertz für seinen Einsatz in der Akademie der Wissenschaft und Künste: „Auch Ihnen ist zu verdanken, dass wir die Vernetzung von Wissenschaft und Kunst in unserem Land vorantreiben konnten. Die Nordhein-Westfälische Akademie richtet als erste deutsche Wissenschaftsakademie eine Klasse der Künste ein. Sie und Ihr Nachfolger Tony Cragg gehören zu den Gründungsmitgliedern dieser neuen Klasse. Für dieses Engagement will ich mich bedanken. Denn ich bin mir sicher: In der weltweit vernetzten Wissensgesellschaft werden in der Zukunft nur die Länder, Regionen und Städte prosperieren, denen es gelingt, kreative Köpfe in Kunst und Kultur, Architektur und Design, in Wissenschaft und Technik zusammenzubringen und zu halten.“

Innovationsminister Pinkwart schloss seine Würdigung mit dem Versprechen: „Die Freiheit der Kunsthochschulen werden wir in Ehren halten. Ebenso wie die wunderschöne Skulptur zum Innovationspreis des Landes, die Sie für uns geschaffen haben.“ Lüpertz hatte im vergangenen Jahr die Preisskulptur nach dem Prometheus-Motiv für das Land Nordrhein-Westfalen erstellt. Mit dem Innovationspreis zeichnet das Land jährlich die klügsten Köpfe in Wissenschaft und Wirtschaft aus.

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