Das bundesweit größte Zeitungsprojekt für Schulen

13. April 2010

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers und der Zeitungsverlegerverband NRW stellen bundesweit größtes Zeitungsprojekt für Schülerinnen und Schüler vor

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat gemeinsam mit Clemens Bauer, Vorsitzender des Zeitungsverlegerverbandes NRW, Wirtschaftsministerin Christa Thoben und Schulministerin Barbara Sommer das bundesweit größte Zeitungsprojekt für Schulen „ZeitungsZeit Nordrhein-Westfalen – Selbstständigkeit macht Schule“ vorgestellt. Das Projekt startet im September 2010 und soll landesweit in zwei Schuljahren insgesamt bis zu 450.000 Jugendliche unterstützen.

Die Landesregierung teilt mit:

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat heute (13. April 2010) gemeinsam mit Clemens Bauer, Vorsitzender des Zeitungsverlegerverbandes NRW in Düsseldorf, Wirtschaftsministerin Christa Thoben und Schulministerin Barbara Sommer das bundesweit größte Zeitungsprojekt für Schulen „ZeitungsZeit Nordrhein-Westfalen – Selbstständigkeit macht Schule“ vorgestellt. Das Projekt startet im September 2010 und richtet sich in den kommenden beiden Schuljahren für jeweils drei Monate an die neunten Jahrgangstufen aller weiterführenden Schulen in Nordrhein-Westfalen. Bis zu 450.000 Schülerinnen und Schüler werden sich mit dem Thema unternehmerische Selbstständigkeit auf der Basis von Tageszeitungen als Unterrichtsmaterial auseinandersetzen. Das Projekt hat ein Volumen von insgesamt 20 Millionen Euro und wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und von den Zeitungsverlegern aus Nordrhein-Westfalen finanziert.

„Mit ‚ZeitungsZeit Nordrhein-Westfalen – Selbstständigkeit macht Schule’ haben wir gemeinsam ein flächendeckendes Projekt für die Schülerinnen und Schüler aller neunten Klassen aller Schulen aufgelegt. Es beschäftigt sich mit einem der wichtigsten Zukunftsthemen in Nordrhein-Westfalen: Wie schaffen wir es, den Unternehmergeist in unserem Land schon frühzeitig zu wecken und zu stärken“, erklärte Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. Gleichzeitig stärke das Projekt die Lese- und Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler. Unterstützt wird die Beschäftigung mit den Tageszeitungen im Unterricht durch eigens für das Projekt erstellte Arbeitsunterlagen, die die Analyse und die Diskussion über Wirtschaftsthemen und Berufsorientierung befördern. Jeweils für zwei Monate erhalten die Schülerinnen und Schüler täglich in der Schule eine regionale Tageszeitung und auf Wunsch ebenfalls für zwei Wochen eine Boulevardzeitung. Im dritten Monat können die Schülerinnen und Schüler mit Zustimmung der Eltern die Zeitung auch nach Hause geschickt bekommen. 

„In unseren Zeitungen wird täglich auch über unternehmerisches Handeln berichtet. Hier bietet sich ein unerschöpfliches Reservoir an Themen und Geschichten aus der Praxis, mit denen die Schulen in vielen Fächern arbeiten können. Wirtschaftliche Grundkenntnisse bilden die Basis für das Verständnis unserer Gesellschaft“, erläuterte Clemens Bauer die Beweggründe der 40 Zeitungsverlage, die das Projekt landesweit tragen. Aktives Lesen sei Bildungsvoraussetzung, so Bauer.

Das Projekt schafft ein Angebot zur individuellen Förderung auf zwei Ebenen: Es fördert die allgemeine sowie die ökonomische Bildung mit dem Schwerpunkt der unternehmerischen Selbstständigkeit, unterstützt die Studien- und Berufsorientierung und stärkt die Medien- und Lesekompetenz als Kulturtechnik. Wirtschaftsministerin Christa Thoben: "Mit der ZeitungsZeit verwirklichen wir ein ehrgeiziges Projekt, das bundesweit Maßstäbe setzt und von dem alle Beteiligten profitieren können: Die Jugendlichen erschließen sich gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern u. a. die Welt der Wirtschaft - weltweit und unmittelbar vor den Schultüren. Im Gegenzug bekommen Journalisten und Verlage durch die Zusammenarbeit mit den Schulen sicher einen geschärften Blick für das, was junge Leute heute von einem unserer ältesten Kulturgüter erwarten." Schulministerin Barbara Sommer: „Mit unserem Zeitungsprojekt unterstützen wir Schulen dabei, einen aktuellen Unterricht zu machen. Zeitungen berichten über das, was Menschen in unserer Gesellschaft bewegen, sie sind damit eine hervorragende Grundlage für einen spannenden Unterricht. Das Projekt fördert die Lese- und die Medienkompetenz. Gleichzeitig stärken wir durch unseren Schwerpunkt ‚unternehmerische Selbstständigkeit’ die ökonomische Bildung. Ich rufe alle weiterführenden Schulen auf, sich für dieses hervorragende Projekt zu bewerben.“

Durch die Arbeit mit regionalen Tageszeitungen im Unterricht wird den Schülerinnen und Schülern Wirtschaftswissen mit aktuellem und regionalem Bezug zur Verfügung gestellt. Damit werden die Grundlagen geschaffen, sich in weiterführenden Projektangeboten intensiv und praxis-orientiert mit den Möglichkeiten und Anforderungen unternehmerischer Selbstständigkeit auseinander zu setzen.

„ZeitungsZeit Nordrhein-Westfalen – Selbstständigkeit macht Schule“ ist ein Projekt der Landesregierung in Zusammenarbeit mit dem Zeitungsverlegerverband NRW, den nordrhein-westfälischen Zeitungsverlagen, der Landesanstalt für Medien NRW, der Journalistenschule Ruhr und allen weiterführenden Schulen. Durchgeführt wird es von der Stiftung Partner für Schule NRW, die über große Erfahrung in der Umsetzung von Schulprojekten in Nordrhein Westfalen verfügt und auch schon das Vorläuferprojekt „ZeitungsZeit: Nachrichten für die Schule“ erfolgreich betreut hat. 

Schulen, die sich an dem Projekt beteiligen möchten, können sich ab heute unter www.zeitungszeit.nrw.de anmelden.

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