Ministerpräsident Rüttgers trifft Lateinischen Patriarchen von Jerusalem

27. Januar 2010

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers trifft Lateinischen Patriarchen von Jerusalem / „Religionsfreiheit ist Säule der Demokratie und Kennzeichen der Rechtstaatlichkeit“

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat sich bei seinem Treffen mit dem Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Seiner Seligkeit Erzbischof Fouad Twal, besorgt über die Gewalt gegen Chris­ten in muslimisch-arabischen Ländern gezeigt. „Ich bin in Sorge um die im Nahen und Mittleren Osten lebenden Chris­ten“, so der Ministerpräsident.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat sich heute (27. Januar 2010) bei seinem Treffen mit dem Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Seiner Seligkeit Erzbischof Fouad Twal, besorgt über die Gewalt gegen Chris­ten in muslimisch-arabischen Ländern gezeigt.

„Ich bin in Sorge um die im Nahen und Mittleren Osten lebenden Chris­ten“, so der Ministerpräsident. Gerade die jüngsten Ausschreitungen gegen koptische Christen in Ägypten seien ein erneutes, schreckliches Beispiel für die Christenverfolgung in der Region. „Immer häufiger sind Christen dort und an vielen anderen Orten in der Welt Opfer von Plün­derung, Vergewaltigung und Mord“, kritisierte Rüttgers.

Der Ministerpräsident rief dazu auf, den Christen in diesen Ländern bei­zustehen. Es dürfe nicht erst dann über Verfolgung und Diskriminierung von Christen gesprochen werden, wenn Blut fließe. „Unterdrückung hat viele Gesichter“, so Rüttgers, der in diesem Zusammenhang auch auf den Deutschlandbesuch des Obersten Armenischen Patriarchen und Katholikos, S. H. Karekin II. im April diesen Jahres hinwies und weiter sagte: „Religionsfreiheit ist eine Säule der Demokratie und Kennzeichen der Rechtstaatlichkeit. Das gilt auch für die Türkei, wo Christen nach wie vor Probleme haben, ihren Glauben frei von Angst vor staatlicher oder gesellschaftlicher Repression auszuüben.“ Er, so der Ministerpräsident, werde das, wann immer das möglich sei, bei den entsprechenden Re­gierungen ansprechen. „So wie wir Juden, Muslimen und anderen Reli­gionen Glaubensfreiheit garantieren, fordere ich dies auch umgekehrt für Christen.“

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