Ministerpräsident Jürgen Rüttgers trifft König Abdullah II. und Königin Rania

28. April 2009

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers trifft König Abdullah II. und Königin Rania / Jordanien-Besuch bildet Abschluss der viertägigen Nahost-Reise

Zum Abschluss seiner viertägigen Nahost-Reise ist Ministerpräsident Jürgen Rüttgers heute in Amman mit dem jordanischen Königspaar (König Abdullah II. und Königin Rania) zu einem Meinungsaustausch zusammen getroffen. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand der Nahost-Friedensprozess und ein Austausch über die Rolle Jordaniens und der EU bzw. Deutschlands für einen Neuanfang des Friedensprozesses im Vorfeld des Berlin-Besuchs von König Abdullah II in der kommenden Woche. <p><a href="../archive/presse2009/04_2009/090428STK.php" title="Ministerpräsident Jürgen Rüttgers trifft König Abdullah II. und Königin Rania">Pressemitteilung lesen</a><br /><a href="../archive/presse2009/04_2009/090426FotosIsrael.php">Fotos der Reise zum Download</a><br /><a href="../archive/presse2009/04_2009/090427PressemitteilungenIsrael.php">Alle Pressemitteilungen und Reden zur Israel-/Jordanienreise</a></p>

Die Staatskanzlei teilt mit:

Zum Abschluss seiner viertägigen Nahost-Reise ist Ministerpräsident Jürgen Rüttgers heute (28. April 2009) in Amman mit dem jordanischen Königspaar (König Abdullah II. und Königin Rania) zu einem Meinungsaustausch zusammen getroffen. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand der Nahost-Friedensprozess und ein Austausch über die Rolle Jordaniens und der EU bzw. Deutschlands für einen Neuanfang des Friedensprozesses im Vorfeld des Berlin-Besuchs von König Abdullah II in der kommenden Woche. Außerdem traf sich Rüttgers in Amman mit Prinz Hassan und Premierminister Nader Dahabi. Der Ministerpräsident wurde begleitet von Europaminister Andreas Krautscheid.

Bei den Beratungen ging es auch um eine Intensivierung der Kontakte sowie um eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Nordrhein-Westfalen und Jordanien bei Bildung und Wissenschaft. Rüttgers bot an, Jordanien in den Studentenaustausch der Heinrich-Heine Universität in Düsseldorf einzubeziehen. Am Abend sollte zudem eine Absichtserklärung zu einer Kooperation zwischen dem Landespracheninstitut in Bochum und der Deutsch-Jordanischen Universität unterzeichnet werden. Außerdem informierte sich Rüttgers beim Besuch einer Schule in Amman über das soziale Engagement von Königin Rania.

Zuvor hatte Rüttgers Israel besucht. Bei einer Gedenkveranstaltung in Yad Vashem gedachte der Ministerpräsident der Opfer des Holocaust. Erstmals nahmen in Yad Vashem auch deutsche Polizisten in Uniform an einer Gedenkveranstaltung teil. Die Polizisten aus Düsseldorf besuchten derzeit in Yad Vashem eine Fortbildung. Sie wurden bekannt durch ihre vorbildliche Aufarbeitung und Dokumentation der Verstrickung der Düsseldorfer Polizei in den Holocaust.

In Gesprächen mit der neuen israelischen Führung informierte sich Rüttgers über die Lage im Nahen Osten nach Ende des Gaza-Kriegs und nach den israelischen Parlamentswahlen. Zugleich verständigte er sich in einem Gespräch mit Erziehungsminister Gideon Sa àr auf eine Ausweitung der Partnerschaften zwischen nordrhein-westfälischen und israelischen Schulen. Bisher gibt es 24 solcher Schulpartnerschaften.

Bei seinen Beratungen mit dem neuen Bürgermeister von Jerusalem, Niri Barkat, kündigte Rüttgers ein weiteres Engagement des Landes für die Stadt an: Das Land wird im Jerusalemer Problemviertel Kiriyat Menachem den Umbau und die Sanierung einer Sporthalle finanzieren, so dass diese auch für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden kann. Bei der Entwicklung von Jerusalem zur Metropolregion sagte Rüttgers die Unterstützung durch nordrhein-westfälische Stadtentwicklungsexperten zu.

Auch der Jugendaustausch spielte beim Besuch Rüttgers in Israel eine bedeutende Rolle. Bei Diskussionsveranstaltungen und persönlichen Begegnungen mit jungen Menschen bezeichnete Rüttgers den Jugendaustausch als „wichtige Brücke für Versöhnung und Verständigung“. Der Ministerpräsident traf unter anderem mit Mitgliedern des Young Israeli Forum for Cooperation sowie im Jerusalemer Begegnungszentrum Beit Ben Yehuda mit Freiwilligen der Aktion Sühnezeichen Friedensdienst zusammen. Die Landesregierung hatte zuvor entschieden, alle Aktivitäten in einem eigenen Landesprogramm zu bündeln. Die umfangreichen Maßnahmen, zu denen etwa Schüleraustausche zählen, werden derzeit jährlich in Höhe von 1,2 Millionen Euro jährlich vom Land unterstützt.

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