Ministerpräsident Jürgen Rüttgers ruft zu „respektvollem Umgang mit Unternehmern“ auf

26. Januar 2009

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers ruft zu „respektvollem Umgang mit Unternehmern“ auf / “Wir brauchen mehr Gemeinsinn“ / Rede beim „Wirtschaftsgespräch 2009“

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers heute beim „Wirtschaftsgespräch 2009“ die Menschen im Land zu einem „respektvollen Umgang mit den Unternehmern“ aufgerufen. „Ich bin stolz auf unsere Unternehmer. Sie sind es maßgeblich, die unseren Wohlstand schaffen und sichern“ sagte Rüttgers. Teilweise sei es Mode geworden, die Unternehmer zu beschimpfen. „Ich sage: Das ist zu billig. Denn gerade viele Mittelständler und Familienunternehmer sichern die Einheit der Gesellschaft. Sie wissen: Das größte Gut einer Firma sind nicht die Aktien, sondern die Mitarbeiter.“ <p><a href="../archive/presse2009/01_2009/090126STK1.php" title="Ministerpräsident Jürgen Rüttgers ruft zu „respektvollem Umgang mit Unternehmern“ auf">Pressemitteilung lesen </a><br /><a href="/mediadatabase/26_01_2009_Rede_MP_Wirtschaftsgespr__ch_2009_Hotel_Maritim_1.pdf" title="26_01_2009_Rede_MP_Wirtschaftsgespr__ch_2009_Hotel_Maritim_1">Rede des Ministerpräsidenten lesen</a></p>

Die Staatskanzlei teilt mit:

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers heute (26. Januar 2009) in Düsseldorf beim „Wirtschaftsgespräch 2009“ die Men­schen im Land zu einem „respektvollen Umgang mit den Unternehmern“ aufgerufen. „Ich bin stolz auf unsere Unternehmer. Sie sind es maßgeb­lich, die unseren Wohlstand schaffen und sichern“ sagte Rüttgers. Teil­weise sei es Mode geworden, die Unternehmer zu beschimpfen. „Ich sage: Das ist zu billig. Denn gerade viele Mittelständler und Familien­unternehmer sichern die Einheit der Gesellschaft. Sie wissen: Das größte Gut einer Firma sind nicht die Aktien, sondern die Mitarbeiter.“

Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise appellierte der Ministerpräsi­dent an die Verantwortlichen in Gesellschaft und Wirtschaft, „gemein­sam an einem Strang zu ziehen“. „Die Politik kann die Krise nicht alleine bewältigen. Es kommt auf jeden von uns an. Auf jeden Unternehmer. Auf jeden Arbeitnehmer. Auf die Gewerkschaften. Auf die Verbände. Schauen Sie nicht nur auf Ihr berechtigtes Einzelinteresse, sondern auch auf das Gemeinwohl!“ Die Wirtschaftskrise dürfe nicht zu einer Gesellschaftskrise werden, mahnte der Ministerpräsident. Deshalb dürfe die Gesellschaft nicht auseinanderfallen: „Wir brauchen mehr Gemein­sinn. Wir müssen die Einheit der Gesellschaft bewahren.“

Als Beispiel für gelungenen Gemeinsinn nannte der Ministerpräsident den „erfolgreichen Branchendialog“. Dort haben sich Landesregierung, Wirtschaft und Gewerkschaften auf gemeinsame Maßnahmen zur Sicherung von Arbeitsplätzen und zum Schutz von Unternehmen verständigt. Dazu zählen unter anderem ein erleichtertes Bürg­schaftsverfahren für Unternehmen und eine stärkere Nutzung des Insolvenzverfahrens, um Unternehmen nicht abzuwickeln, sondern weiterzuführen.

Das laufende Jahr 2009 bezeichnete der Ministerpräsident als „ein har­tes Jahr“. „Aber Nordrhein-Westfalen kämpft gegen die Krise. Das ist jetzt das Motto.“ Ziel dürfe nicht nur die Überwindung der Krise sein. „Nordrhein-Westfalen muss gestärkt aus dieser Krise hervorgehen.“ Dafür, so Rüttgers weiter, liege nun ein „gutes Gesamtkonzept“ vor: „Mit einem Gesamtvolumen von 80 Milliarden Euro werden die beiden Kon­junkturpakete starke Impulse setzen. Damit werden wir die Krise nicht verhindern können. Aber wir werden sie abfedern. Mit dem jetzt vorlie­genden Gesamtkonzept können wir Deutschland durch die Krise navi­gieren.“ Wichtig sei, mit den Konjunkturpaketen einen Tilgungsplan zu verabschieden. „Damit stellen wir sicher, dass die heutige Generation die zusätzlichen Schulden zurückzahlt.“

Der Ministerpräsident verwies zugleich auf die konjunkturpolitischen An­strengungen der Landesregierung: „Auch die Landesregierung bündelt ihre Kraft. Wir beteiligen uns mit rund 7,5 Milliarden Euro an den Maß­nahmen zur Sicherung der Banken und zur Stimulierung der Wirtschaft:

  • Am Bankenrettungspaket mit bis zu 1,7 Milliarden Euro.
  • An den Konjunkturpaketen I und II mit 1,5 Milliarden Euro.
  • An dem Investitionspakt für die Kommunen bis schätzungsweise 500 Millionen Euro.
  • Darüber hinaus stehen im Haushalt 2009 ohnehin schon rund 2,4 Milliarden Euro für konjunkturwirksame Investitionen bereit – soviel wie nie zuvor in der Landesgeschichte.
  • Außerdem erhöht das Land den Bürgschaftsrahmen für Unternehmen von 900 Millionen auf 1,5 Milliarden Euro.“

Die Vertreter von Wirtschaft und Gesellschaft rief der Ministerpräsident abschließend zu Zuversicht auf: „ Wir werden diese Krise meistern, wenn wir uns wieder auf die Kernprinzipien der Sozialen Marktwirtschaft besinnen: auf Freiheit, Sicherheit und verlässliche Regeln. Mit vereinten Kräften kommen wir gestärkt aus der Krise. Wir schaffen das!“

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