Ministerpräsident mit Peter-Altmeier-Medaille ausgezeichnet

13. November 2009

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers mit Peter-Altmeier-Medaille ausgezeichnet

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers ist heute in Koblenz mit der Peter-Altmeier-Medaille ausgezeichnet worden. Die nach dem ehemaligen Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz be­nannte Gesellschaft würdigte damit Rüttgers „Wirken für Staat, Wirt­schaft und Gesellschaft, das auf festen Prinzipien und Werten beruht“.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers ist heute (13. November 2009) in Koblenz mit der Peter-Altmeier-Medaille ausgezeichnet worden. Die nach dem ehemaligen Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz be­nannte Gesellschaft würdigte damit Rüttgers „Wirken für Staat, Wirt­schaft und Gesellschaft, das auf festen Prinzipien und Werten beruht“. „Das Bekenntnis zur Deutschen Einheit, zur europäischen Einigung, zur Sozialen Marktwirtschaft und zur föderalen Grundordnung war der Kompass des Politikers Peter Altmeier. Sie sind auch mir Kompass und Richtschnur. Ich freue mich deshalb sehr, die Peter-Altmeier-Medaille entgegen nehmen zu dürfen“, sagte Rüttgers im Rahmen der Feier­stunde.

Altmeier habe wesentlich dazu beigetragen, dass die Soziale Marktwirt­schaft nach dem Krieg als bestes Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell durchgesetzt werden konnte, „das Deutschland je hatte“. Die Soziale Marktwirtschaft lebe von Werten wie Solidarität und Achtung vor der Menschenwürde, die sie selbst nicht schaffen könne, so der Minister­präsident. Peter Altmeier hätte um die Notwendigkeit gewusst, Freiheit und Sicherheit in Einklang zu bringen, zugleich sei er ein überzeugter Föderalist gewesen, der gewusst habe, dass jede echte Demokratie in der Gemeinde beginnt. Der Föderalismus sei eines der großen Erfolgs­prinzipien, durch das Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg Demo­kratie und Freiheit neu begründet habe.

„Europa braucht ein großes Ziel, das hat uns der Ratifizierungsprozess des Lissabon-Vertrages vor Augen geführt“, so der Ministerpräsident weiter. „Nach seiner Ratifikation in allen Mitgliedsstaaten sind es für mich die ‚Vereinigten Staaten von Europa’“. Nur so würden „Freiheit, Frieden, Gerechtigkeit und Wohlstand auch für unsere Kinder und En­kelkinder“ gesichert. Dieser Weg, so Rüttgers, sei lang aber notwendig. „Wer auf Zentralismus setzt, verspielt die Vitalität, die im föderalen Wettbewerb um die besten Lösungen und Konzepte stecken“, so Rüttgers weiter. Die Gesellschaft brauche nicht weniger, sondern mehr Föderalismus – mit klareren Verantwortlichkeiten.

Ebenso wie dem ehemaligen Landespolitiker Altmeier ist Ministerpräsi­dent Rüttgers die deutsch-französische Freundschaft ein besonderes Anliegen. „Wir haben im letzten Jahr ein Nordrhein-Westfalen-Frank­reich-Jahr ausgerichtet. Wir haben Kunst und Kultur in ganz Frankreich präsentiert. Mehr als 300.000 Menschen haben die mehr als 140 Veran­staltungen, Konzerte, Ausstellungen und Dichterlesungen besucht“. Dieses Jahr soll zeigen, dass Nordrhein-Westfalen als bevölkerungs­reichstes Bundesland die deutsch-französischen Beziehungen stärkt und intensiviert. Das gelte auch über das Jahr hinaus. „Ich bin fest da­von überzeugt, dass wir ein starkes Europa nur erreichen werden, wenn Deutschland und Frankreich noch enger als bisher zusammenarbeiten“.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.