Ministerpräsident Jürgen Rüttgers: Kunst entsteht, um gesehen zu werden und zu wirken

14. Januar 2009

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers: „Kunst entsteht, um gesehen zu werden und zu wirken“ / Spatenstich für ersten Bauabschnitt des „Schaumagazin Abtei Brauweiler“ für Künstlernachlässe

Mit einem ersten Spatenstich wurde heute in Brauweiler durch Ministerpräsident Jürgen Rüttgers der Startschuss für den Umbau des früheren Gutshofs der Abtei zu einem Schaumagazin für wertvolle Künstlernachlässe gegeben.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Mit einem ersten Spatenstich wurde heute (14. Januar 2009) in Brau­weiler durch Ministerpräsident Jürgen Rüttgers der Startschuss für den Umbau des früheren Gutshofs der Abtei zu einem Schaumagazin für wertvolle Künstlernachlässe gegeben. Jürgen Rüttgers: „Kunst entsteht, um gesehen zu werden und zu wirken – auch über die Lebzeiten der Künstlerinnen und Künstler hinaus. Ich freue mich deshalb sehr, dass wir mit dem heutigen Baubeginn des Schaumagazins die Vorausset­zungen dafür schaffen, dass Nachlässe von Künstlern angemessen aufbewahrt und überliefert werden können. Dass hier erheblicher Bedarf besteht, zeigt die Tatsache, dass der Stiftung Kunstfonds bereits zahl­reiche Künstlernachlässe zugestiftet worden sind.“ Die neuen Räumlich­keiten des Schaumagazins sollen auf einer Fläche von rund 2.000 Qua­dratmetern ermöglichen, Künstlernachlässe unter den besten Bedin­gungen zu erhalten und zu zeigen. Die Kosten belaufen sich auf rund 2,9 Millionen Euro. Der Landschaftsverband Rheinland und das Minis­terium für Bauen und Verkehr übernehmen die Baukosten im Verhältnis 30 Prozent zu 70 Prozent.

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident sagte weiter: „Oftmals sind es große Schätze, die für die Wissenschaft und die Öffentlichkeit verlo­ren zu gehen drohen. Solche bedeutenden Künstlernachlässe müssen zu einem lebendigen Bestandteil unseres kulturellen Lebens werden. Zielgruppe sind bildende Künstlerinnen und Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts. Deren Nachlässe können zukünftig als Ganzes unterge­bracht werden, um sie zu erhalten, konservatorisch fachgerecht zu la­gern, zu archivieren und zu pflegen sowie für Forschung und Besichti­gung zur Verfügung zu stellen.“

Zugleich wurde der Preisträger des Architektenwettbewerbs für den zweiten und dritten Bauabschnitt des Schaumagazins vorgestellt. Ministerpräsident Rüttgers betonte in diesem Zusammenhang: „Kunst kann nur leben, wenn sie gesehen wird. Deshalb ist es so wichtig, dass diese Künstlernachlässe einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Im Umfeld des Gutshofes werden deshalb Erwei­terungen entstehen.“ Im zweiten Abschnitt geht es vor allem um Räum­lichkeiten für Ausstellungen und öffentliche Präsentationen im Umfang von weiteren 2.000 Quadratmetern. In einem dritten Bauabschnitt kön­nen mit nochmals 2.000 Quadratmetern ein eventueller Bedarf zur Un­terbringung weiterer Nachlässe gedeckt werden. Hierfür soll die dem Gutshof benachbarte Fläche genutzt wer­den, auf der die alte Turnhalle steht.

Für die Gestaltung der geplanten Erweiterungsbauten war ein Architek­tenwettbewerb ausgelobt worden. Dieser Wettbewerb wurde am ver­gangenen Freitag (9. Januar 2009) mit der Sitzung des Preisgerichts ab­geschlossen. Die Modelle der Wettbewerbsteilnehmer können am 15. und 16. Januar 2009 in der Abtei Brauweiler besichtigt werden, vom 21. bis zum 31. Januar 2009 im Landeshaus des LVR in Köln.

 

 

 

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