Startschuss für den Elektro-Kleintransporter

25. Januar 2010

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers gibt Startschuss zur Entwicklung eines Elektro-Kleintransporters

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat in Bochum den Startschuss für die Entwicklung eines Elektro-Kleintrans­porters gegeben. In dem Projekt wird die Bochumer Hochschule ge­meinsam mit der regionalen Industrie ein serientaugliches Elektro-Fahr­zeug entwickeln. Ein erster Prototyp könnte bereits Ende 2011 rollen.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat heute (25. Januar 2010) in Bochum den Startschuss für die Entwicklung eines Elektro-Kleintrans­porters gegeben. In dem Projekt wird die Bochumer Hochschule ge­meinsam mit der regionalen Industrie ein serientaugliches Elektro-Fahr­zeug entwickeln. Es soll «BOmobil» heißen, Platz für zwei Personen und 400 Kilogramm Zuladung bieten, eine Reichweite von 150 Kilome­tern und eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h haben. Ein erster Prototyp könnte bereits Ende 2011 rollen.

Jürgen Rüttgers: „Mobilität und Klimaschutz sind keine Gegensätze. Beides gehört in einem großen Industrieland wie Nordrhein-Westfalen zusammen. Das Bochumer Netzwerk aus Hochschule und Wirtschaft hat ein zukunftsweisendes Projekt entwickelt. Es eröffnet die Chance, ein völlig neues Fahrzeugkonzept zu verwirklichen. Deswegen ist es zu Recht als Gewinnerprojekt im Wettbewerb ElektroMobil.NRW des Wirt­schaftsministeriums ausgezeichnet worden.“ Der Ministerpräsident lobte, das Projekt zeige die Stärke und die Innovationskraft der Region: „Die Elektromobilität insgesamt beinhaltet ein großes Potenzial für Innovation, Wachstum und Beschäftigung im Ruhrgebiet.“

Jürgen Rüttgers bekräftigte das Ziel, dass bis zum Jahr 2020 insgesamt 250.000 Elektrofahrzeuge auf den Straßen von Nordrhein-Westfalen unterwegs sein sollen: „Wir wollen die erste großräumige Modellregion für Elektro-Autos in Europa werden. Die Bochumer Initiative hat dabei eine Vorreiterrolle: Die Partner aus der Region entwickeln nicht nur einen Prototypen, sondern werden das Projekt bis zur Serienreife voran­treiben. Dadurch gewinnen wir neue Erkenntnisse, wie wir die Elektro­nik- und Elektriksysteme für zukünftige serientaugliche Elektromobile entwickeln müssen. Es muss das Ziel sein, eine höchstmögliche Reich­weite zu erreichen und dabei so energieeffizient wie möglich zu sein, auch schon beim Produktionsprozess.“

Das Land unterstützt das Projekt in den nächsten zwei Jahren mit zwei Millionen Euro aus Ziel-2-Fördermitteln.

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