Ministerpräsident eröffnet Ausstellung „Das schönste Museum der Welt“

18. März 2010

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers: „Gerade in Krisenzeiten darf an Kultur nicht gespart werden“ / Eröffnung der Ausstellung „Das schönste Museum der Welt“ im Museum Folkwang

Gerade in Krisenzeiten darf nicht an der Kultur gespart werden. Mit die­sem eindringlichen Appell hat Ministerpräsident Jürgen Rüttgers die Ausstellung „Das schönste Museum der Welt“ in Essen eröffnet. In seiner Rede verwies Rüttgers auf die histori­sche Verantwortung Deutschlands als Kulturnation angesichts der Schrecken der Nazi-Barbarei.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Gerade in Krisenzeiten darf nicht an der Kultur gespart werden. Mit die­sem eindringlichen Appell hat Ministerpräsident Jürgen Rüttgers heute (18. März 2010) die Ausstellung „Das schönste Museum der Welt“ in Essen eröffnet. In seiner Rede verwies Rüttgers auf die histori­sche Verantwortung Deutschlands als Kulturnation angesichts der Schrecken der Nazi-Barbarei. Rüttgers: „Keine Krise der Welt darf dazu führen, dass wir diese Verantwortung als Kulturstaat aufgeben. Trotz der angespannten Lage der öffentlichen Haushalte sage ich: Wir werden in Nordrhein-Westfalen dieser Verantwortung auch in Zukunft gerecht werden. Wir werden nicht bei Kunst und Kultur sparen.“ Vielmehr werde Nord­rhein-Westfalen den Beitrag liefern, der dem größten Bundesland angemessen sei. Deshalb seien in dieser Legislaturperiode die Kulturfördermittel des Landes verdoppelt worden.

Rüttgers sagte, die Ausstellung „Das schönste Museum der Welt“ sei weit mehr als eine Ausstellung großer Kunst. Sie sei „einzigartig“, weil sie auf eine „ganz einfache und ungeheuer eindringliche Art und Weise“ darauf hinweise, was nach 1933 verloren gegangen sei. Die Ausstellung tue das, indem sie Werke wieder versammle, die während der Nazi-Bar­barei als „entartet“ geächtet und verhökert worden waren.

Rüttgers: „Als die Nazis damals die Schätze des Museum Folkwang verbannten, stand dahinter eine einfache Botschaft: Sie lautete: Wir vollziehen die Umwertung aller Werte. Mit uns hört Deutschland auf, eine Kulturnation zu sein. Für uns heute steckt darin eine ebenso ein­fache Botschaft. Das darf nie wieder passieren.“

Rüttgers betonte, dass es in der Verantwortung einer Gesellschaft freier Bürger stehe, Deutschland als Kulturnation zu bewahren. Prof. Bertold Beitz und die Partner der Ausstellung lebten vor, was eine Kulturnation ausmache. Dass sich jeder in der Bürgergesellschaft für sie verantwort­lich fühle und sich engagiere. Dass jeder sich sage: Es kommt auch auf mich an, dass wir eine Kulturnation sind, ob im Kleinen oder mit einem „Jahrhundertereignis“ wie dem Museumsneubau von David Chipperfield, der vor kurzem eingeweiht worden sei.

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