Ministerpräsident Rüttgers: „Wir brauchen Menschen mit Maß und Mitte“

22. Januar 2009

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers fordert Rückbesinnung auf Werte der Sozialen Marktwirtschaft: „Wir brauchen Menschen mit Maß und Mitte“ / Laudatio anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde der Hochschule Vallendar an Erzbischof Marx

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat zu einer Rückbesinnung auf die Werte der Sozialen Marktwirtschaft aufgerufen. „Wir brauchen wieder mehr Menschen, die sich zu dem bekennen und auch danach handeln, was die Soziale Marktwirtschaft zu ihrem Funktionieren braucht. Wir brauchen Menschen mit Maß und Mitte“, sagte Rüttgers bei der Verleihung der Ehrendoktorwürde an Erzbischof Reinhard Marx. <p><a href="../redenDokumente/01_2009/090122_MP_Laudatio_Erzbischof_Dr__Reinhard_Marx.php">Rede des Ministerpräsidenten lesen</a></p>

Die Staatskanzlei teilt mit:

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat die Eliten in Unternehmen und Gesellschaft angesichts der Wirtschaftskrise zu einer Rückbesinnung auf die Werte der Sozialen Marktwirtschaft aufgerufen. „Wir brauchen wieder mehr Menschen, die sich zu dem bekennen und auch danach handeln, was die Soziale Marktwirtschaft zu ihrem Funktionieren braucht. Wir brauchen Menschen mit Maß und Mitte“, sagte Rüttgers heute (22. Januar 2009) in seiner Laudatio an­lässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde der Philosophischen-Theologischen Hochschule Vallendar an Erzbischof Reinhard Marx. „Nur wenn wir gemeinsam handeln und zusammen stehen, werden wir gestärkt aus der Krise hervorgehen“, fügte er hinzu.

Der Ministerpräsident erinnerte in diesem Zusammenhang an die Gründergeneration der Bundesrepublik: „Ihr Kapital war die Soziale Markt­wirtschaft, die gegründet war in der Ablehnung eines freibeuterischen Kapitalismus, in der Ablehnung eines menschenverachtenden Sozialis­mus, und die gegründet war auf den Fundamenten der Christlichen Soziallehre.“ Rüttgers betonte, gerade viele Manager und Mittelständler fühlten sich an diese Werte gebunden: „Für viele bedeutet Unternehmertum mehr als blanker Materialismus. Diese Unternehmer stel­len die Mehrheit.“

In seiner Laudatio bekannte sich der nordrhein-westfälische Ministerpräsident auch zur christlichen Soziallehre als „unerlässliche Grundlage unseres Staates“: „Die Gesellschaft, die uns die christliche Soziallehre vorzeichnet, ist eine Gesellschaft, für die Wirtschaft mehr ist als Geld. Die Soziale Marktwirtschaft ist die notwendige Einheit aus einer freiheitlichen Wirtschaftsordnung und einem solidarischen Sozial­staat.“

Rüttgers würdigte den Erzbischof von München und Freising vor allem für sein gesellschaftliches Engagement und seine Verdienste um die christliche Soziallehre: „Sie sind ein herausragender Theologe, ein Wissenschaftler. Aber Sie sind ein Theologe der Praxis. Sie sind ein Christ des Wortes und der Tat.“

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