Ministerpräsident eröffnet Prüfzentrum für Solarmodule

22. Juni 2009

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers eröffnet Prüfzentrum für Solarmodule des TÜV Rheinland / Rüttgers: „Nordrhein-Westfalen schreibt Erfolgsgeschichte in der Energiewirtschaft fort“

Anlässlich der Eröffnung des neuen Prüfzentrums für Solarmodule des TÜV Rheinland würdigte Ministerpräsident Jürgen Rüttgers den TÜV Rheinland als Weltmarktführer in der Prüfung von Photovoltaikmodulen: „Mit dem Prüfzentrum für Solarmodule des TÜV Rheinland schreibt Nordrhein-Westfalen seine Erfolgsgeschichte in der Energiewirtschaft fort“.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Anlässlich der Eröffnung des neuen Prüfzentrums für Solarmodule des TÜV Rheinland würdigte Ministerpräsident Jürgen Rüttgers den TÜV Rheinland als Weltmarktführer in der Prüfung von Photovoltaikmodulen. „Mit dem Prüfzentrum für Solarmodule des TÜV Rheinland schreibt Nordrhein-Westfalen seine Erfolgsgeschichte in der Energiewirtschaft fort“. Rund 70 Prozent der weltweit hergestellten Module würden dort geprüft, „mit dem neuen Prüfzentrum in Köln wird Nordrhein-Westfalen zum weltweit größten und modernsten Standort“.

Das Land Nordrhein-Westfalen mache das einzig Vernünftige in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise: in die Zukunft investieren, so der Ministerpräsident. Diese Investitionen in hochmoderne Prüfanlagen für erneuerbare Energien seien zugleich wichtig für den Klimaschutz. Das Land hatte bereits im letzten Jahr eine ehrgeizige Energie- und Klimaschutzstrategie beschlossen, die sowohl die nationalen als auch die europäischen Energie- und Klimaschutzziele ergänze.

Rüttgers: „Unser Kompass ist klar: Wir wollen mehr Wachstum und weniger CO2-Emissionen. Bis 2020 wollen wir die CO2-Emissionen Nordrhein-Westfalens um 81 Millionen Tonnen reduzieren – das sind rund 44 Prozent des Einsparvolumens, das die Bundesregierung bis 2020 anstrebt“.

Eine große Chance für Nordrhein-Westfalen sieht die Landesregierung in der Einführung von Elektroautos. Diese würden nach Einschätzungen von Experten ab 2015 zunehmend zu unserem Straßenalltag gehören. Rüttgers: „Als ersten Schritt wollen wir Modellregionen einrichten. Wir stellen 60 Millionen Euro bereit um Forschung und Entwicklung voranzutreiben“. So solle der Einsatz von Elektrofahrzeugen großflächig ermöglicht werden. Bis zum Jahr 2020 sollen dann 250.000 Elektrofahrzeuge auf den Straßen des Landes rollen.

Bereits in diesem Sommer werden in Mülheim, Essen und Dortmund erste Ladestationen aufgebaut, Aachen und Münster spielen als Forschungsstandorte eine Schlüsselrolle. „Unsere Autobauer Opel und Ford, die Energiekonzerne RWE und BP, Stadtwerke und Verkehrsbund Rhein-Ruhr ziehen hier an einem Strang.“ Das gemeinsame Ziel sei es, Nordrhein-Westfalen zur ersten großräumigen Modellregion für Elektroautos in Europa zu machen. „Wir sind die entscheidende Experimentierwerkstatt Deutschlands in nachhaltiger Energiepolitik. In Nordrhein-Westfalen entscheidet sich, ob wir in Deutschland einen international wettbewerbsfähigen Energiemix hinbekommen: klimaschonend, nachhaltig und wirtschaftlich vernünftig.“

22.06.2009: Eröffnung des Prüfzentrums für Solarmodule. Von links: Wilhelm Vaaßen, Leiter des Solarprüfzentrums des TÜV Rheinland in Köln, Professor Dr.-Ing. Bruno O. Braun, Vorstandsvorsitzender TÜV Rheinland, Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, Umweltminister Eckhard Uhlenberg und  Dr. Gerrit Sames, Vorstand Schott Solar AG. Rechte: Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen / Foto: TÜV Rheinland Köln. Zum Abdruck frei.

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