Zauberhaft: Landesgartenschau in Hemer eröffnet

17. April 2010

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers eröffnet Landesgartenschau 2010 in Hemer

Ministerpräsident Rüttgers hat in Hemer im Sauerland die 15. Landesgartenschau eröffnet. Er würdigte vor allem die Leistung der vielen freiwilligen Helfer. Das Motto in Hemer: „Zauber der Verwandlung“.

Die Staatskanzlei und das Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilen mit:

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat heute (17. April 2010) in Hemer im Sauerland die 15. Landesgartenschau in Nordrhein-Westfalen eröffnet. Er würdigte vor allem die Leistung der vielen freiwilligen Helfer: „Das Gelände macht einen tollen Eindruck, auch weil die Stadt auf die Hilfe von mehr als 500 ehrenamtlichen Helfern bauen konnte. Die Leistung ist beeindruckend.“ Die Landesregierung hat 2005 den Fortbestand der Landesgartenschauen gesichert. „Das war die richtige Entscheidung, wenn man sieht, wie sich Hemer verändert hat“, sagte Rüttgers, der Schirmherr der Veranstaltung ist.

Die Gartenschau hat das Gelände der ehemaligen Bundeswehr-Kaserne mitten in der Stadt verwandelt: Die große versiegelte Fläche ist nicht nur neu und grün gestaltet, sie kann auch nach Ende der Landesgartenschau am 24. Oktober von den Bürgern wieder genutzt werden. Entsprechend lautet das Motto „Zauber der Verwandlung“.

„Hemer zeigt, dass Landesgartenschauen keine reinen Blümchenschauen mit nur kurzfristigem Nutzen sind. Sie erzeugen einen bleibenden Wert“, sagte Umweltminister Eckhard Uhlenberg. Die Landesregierung hat die Stadt bei der Vorbereitung der Gartenschau begleitet und finanziell unterstützt. Das Umweltministerium stellte für Investitionen in das Gartenschaugelände 5 Millionen Euro zur Verfügung. Das Ministerium für Bauen und Verkehr hat die Bau- und Sanierungsarbeiten und die Anbindung des Gartenschaugeländes an die Innenstadt mit mehr als 6 Millionen Euro mitfinanziert. Die Mittel des Landes werden für dauerhafte Investitionen verwendet. Die Kosten für die Gärten, den Blumenschmuck und die Veranstaltungen trägt die Stadt Hemer.

Neben der städtebaulichen Herausforderung sind Landesgartenschauen auch eine Leistungsschau des Gartenbaus. „Künftig wollen wir auch kleinere Gartenschauen unterstützen. Wir wollen die Stadtparks wieder beleben und die Wirtschaft mit der Umwelt versöhnen. Nordrhein-Westfalen soll zum Modell der umweltfreundlichen Industrieregion in der Zukunft werden. Und wir müssen unsere unbebaute Landschaft schützen und die Zersiedelung unserer Landschaft stoppen. Deshalb haben wir die Initiative „Allianz für die Fläche“ ins Leben gerufen. Gemeinsam mit Kommunen, Kammern, Verbänden und der Wirtschaft arbeiten wir für eine nachhaltige Nutzung von Fläche und Boden“, sagte Ministerpräsident Rüttgers.

Genau so wichtig sei ihm aber das bürgerschaftliche Engagement der Menschen vor Ort. „Die Landesgartenschau gibt einen Impuls für die ganze Region. Für den Tourismus, für die Identifikation der Menschen mit ihrer Region und für die Bewahrung der Schöpfung“, so Rüttgers. Durch die Umgestaltung wurde zum Beispiel das nah gelegene Naturschutzgebiet „Felsenmeer“ mit öffentlichen Grünflächen an die Stadt angebunden und für Besucher besser zugänglich gemacht.

Seit 1984 gibt es regelmäßige Landesgartenschauen in Nordrhein-Westfalen. Die Landesregierung hat sich dazu bekannt, die Tradition fortzusetzen. Die nächste findet im Jahr 2014 in Zülpich statt. Und die Bewerbungsfrist zur Landesgartenschau 2017 läuft noch bis zum 1. Februar 2011.

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