Dortmunder U

28. Mai 2010

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers eröffnet Dortmunder U: „Kultur auch in der Krise kein Luxus“

Das Kulturzentrum „Dortmunder U“ soll die Kreativwirtschaft in Nordrhein-Westfalen stärken. Kultur sei auch in der Krise kein Luxus, sagte Ministerpräsident Rüttgers bei der Eröffnung.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Staatliche Kultur- und Kreativförderung ist nach Worten des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers auch in Zeiten der Krise kein Luxus. Bei der Eröffnung des Dortmunder U-Turms sagte Rüttgers heute (28. Mai 2010) in Dortmund: „Mancher wird sich fragen: Warum so viele öffentliche Mittel für ein Kreativzentrum? Und das in Zeiten, in denen wir uns mit einer wachsenden Staatsverschuldung und der Stabilisierung des Euros beschäftigen müssen. Allein das Land Nordrhein-Westfalen gibt neun Millionen Euro. Die Antwort ist: Weil die Förderung von Kunst und Kultur, die Förderung von kreativen Köpfen kein Luxus ist. Gerade nicht in Zeiten der Krise.“

Rüttgers betonte, die Kreativwirtschaft sei längst einer der großen Wachstumsmotoren im 21. Jahrhundert. Fast alle Ökonomen seien sich darin einig, dass künftig in der weltweit vernetzten Wissensgesellschaft die Regionen Erfolg haben, denen es gelinge, kreative Köpfe anzuziehen und zu halten. Das sei der Kern der Kreativen Ökonomie der Zukunft. Kreative Menschen schafften dort, wo sie hingingen, ein Klima und ein Umfeld, in dem neue Jobs und Berufe entstehen. So entstünden neue und kreative Arbeitsmärkte. Die Kreativwirtschaft könne deshalb dazu beitragen, aus der Krise gestärkt hervor zu kommen.

Ministerpräsident Rüttgers sagte, die Metropole Ruhr sei längst zu einem europäischen Kreativraum geworden, der weltweit größte Beachtung und Anerkennung finde. Die europäische Kulturhauptstadt in diesem Jahr lege davon Zeugnis ab. Hier entstehe etwas ganz Besonderes, etwas ganz Neues.

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers: „Einen ersten Eindruck, was im U in Zukunft möglich wird, haben wir gerade bekommen: mit den „fliegenden Bildern“ von Professor Winkelmann. Sie illustrieren, welche kreativen Potenziale hier in dieser Region stecken. Und zu den Bildern soll ja eines Tages auch noch der Ton kommen: überspielt auf die Smartphones der Besucher. Oder, wie Professor Winkelmann sich ausdrückt: Der U-Turm soll „Hallo sagen“. So etwas gibt es nur in der Metropole Ruhr: Ein ehemaliges Kellereihochhaus als sprechender Turm mit fliegenden Bildern.“

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