Ministerpräsident empfängt neuen EU-Kommissar Antonio Tajani

4. März 2010

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers empfängt neuen EU-Kommissar für Industrie Antonio Tajani: „Gemeinsam die Industrie stärken“

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat gemeinsam mit Wirtschaftsministerin Christa Thoben den neuen EU-Kommissar für Industrie- und Unternehmenspolitik, Antonio Tajani, zu dessen Antrittsbesuch empfangen.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat heute (4. März 2010) gemeinsam mit Wirtschaftsministerin Christa Thoben in Düsseldorf den neuen EU-Kommissar für Industrie- und Unternehmenspolitik, Antonio Tajani, zu dessen Antrittsbesuch empfangen.

Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union setzen bei der Be­wältigung von Finanz- und Wirtschaftskrisen auf eine konsequente Industriepolitik.

Als gegenwärtig wichtigste gemeinsame Herausforderung von EU und in ihren Mitgliedsländern nannte Jürgen Rüttgers die Bewältigung der Wirtschafts- und Finanzkrise: „Gemeinsam müssen wir weiter dafür kämpfen, neue Währungsprobleme zu vermeiden und für die Wieder­herstellung von Wachstum und soliden Staatsfinanzen sorgen. Die Krise hat auch gezeigt: Am besten überwinden die Staaten die gegenwärtige Wirtschaftskrise, die auf Industrie und nicht auf die Finanzwirtschaft setzen. Deswegen betreibt Nordrhein-Westfalen eine konsequente Industriepolitik. Unser ehrgeiziges Ziel ist, das umweltfreundlichste, effizienteste und modernste Industrieland zu sein“. Diesen Prozess wollen wir im engen Schulterschluss mit der Europäischen Kommission und dem Europäischen Parlament gestalten, fügte Rüttgers hinzu.

Als weiteres wichtiges gemeinsames Ziel von Nordrhein-Westfalen und der EU nannte Jürgen Rüttgers die weitere Stärkung des Umwelt- und Klimaschutzes: „Nordrhein-Westfalen unterstützt alle geplanten Maß­nahmen der EU zur Energieeffizienz, zur Entwicklung erneuerbarer und CO 2-erneuerbarer Energien. Dabei sprach sich der Ministerpräsident gegenüber dem EU-Kommissar für völlig neue Wege bei der CO 2 Ent­sorgung aus. Er will Initiativen zur Entwicklung neuartiger Produkte stärken, in die CO 2 als Vorprodukt eingehen und damit wirtschaftlich und umweltschonend entsorgt werden könnten.

EU-Kommissar Antonio Tajani sagte zu, solche Entwicklungen im Bereich der EU zu diskutieren und zu unterstützen. Er bestätigte, dass durch eine starke Industrie Europa, die Mitgliedstaaten und die Regionen eine Wirtschaftskrise nachhaltiger überwinden können. Daher sei es wichtig, gemeinsam eine konsequente Politik zur Modernisierung der Industrie bei gleichzeitiger Stärkung von Umwelt- und Klimaschutz zu betreiben. Deshalb habe er auch seinen Besuch durch die Mitglieds­staaten der EU in Deutschland und dabei in Nordrhein-Westfalen be­gonnen. Deutschland sei die ökonomische Lokomotive der euro­päischen Wirtschaft. Wenn die deutsche, wenn die nordrhein-west­fälische Industrie gut funktioniere, dann ginge es auch der europäischen Wirtschaft insgesamt gut.

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