Antrittsbesuch: Ministerpräsident Rüttgers empfängt Botschafter der Vereinigten Staaten

16. Juni 2010

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers empfängt Botschafter der Vereinigten Staaten zum Antrittsbesuch

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat in der Düsseldorfer Staatskanzlei den Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika, Philip D. Murphy, zum Antrittsbesuch empfangen.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat heute (16. Juni 2010) in der Düsseldorfer Staatskanzlei den Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika, Philip D. Murphy, zum Antrittsbesuch empfangen. Botschafter Murphy bereist in dieser Woche das Land Nordrhein-Westfalen, um die wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Beziehungen des Landes mit den USA zu vertiefen.

Bei seiner Begrüßung stellte Ministerpräsident Rüttgers das große Interesse im Land nicht nur an Wirtschaftsbeziehungen, sondern auch am kulturellen, gesellschaftlichen und sportlichen Austausch heraus. Ganz wichtig für ihn ist der Ausbau des Schüler- und Studentenaustausches. Im Zeichen der Fußball-Weltmeisterschaft war dem Ministerpräsidenten wichtig, auch mehr sportlichen Austausch mit den USA anzuregen.

Bei dem gut einstündigen Treffen stand die Erörterung der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Lage in Deutschland sowie das große Interesse der nordrhein-westfälischen Exportwirtschaft an nachhaltig stabilen Beziehungen zu Amerika auf der Tagesordnung. Es gibt rund 600 amerikanische Firmen mit 170.000 Arbeitsplätzen in Nordrhein-West­falen.

Ihr Umsatz wird auf etwa 53 Milliarden Euro geschätzt. Umgekehrt operieren 870 Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen mit 287.000 Beschäftigten in den USA. Damit sind die Vereinigten Staaten Zielland Nr. 1 für Investoren aus Nordrhein-Westfalen. Die USA sind der wichtigste Exportmarkt für das Land außerhalb Europas.

Ministerpräsident Rüttgers wies in dem Gespräch auch auf die große Bedeutung weltweiter Regeln zur Stabilisierung der Finanzmärkte und des Bankensystems hin. Dabei geht es um die stärkere internationale Kontrolle risikoreicher Geschäfte und Transaktionen. Botschafter Murphy, der vor dem Eintritt in den Diplomatischen Dienst lange Jahre in leitenden Funktionen im Bankenbereich tätig war, bestätigte die Notwendigkeit zur Stabilisierung der Finanzmärkte. Deshalb ist es wichtig, dass international weiter nach Lösungen gesucht wird.

Botschafter Murphy bestätigte ebenfalls die Bedeutung des vielfältigen Austauschs zwischen der Wirtschaft und vielen gesellschaftlichen Gruppen in Nordrhein-Westfalen mit den Vereinigten Staaten, die man weiter ausbauen könne.

Begleitet wurde der Botschafter von der für Nordrhein-Westfalen zuständigen Generalkonsulin Janice G. Weiner. Vor dem Gespräch mit Ministerpräsident Rüttgers trug sich Botschafter Murphy in das Gästebuch der Landesregierung ein.

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