Landesregierung und DGB rufen zur Teilnahme an Betriebsratswahlen auf

4. März 2010

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, DGB-Chef Guntram Schneider und Arbeitsminister Karl-Josef Laumann: „Ohne Betriebsräte werden Arbeitsbedingungen schlechter“ / Landesregierung und DGB rufen zur Teilnahme an Betriebsratswahlen auf

Gemeinsam mit dem DGB-Vorsitzenden in Nordrhein-Westfalen, Guntram Schneider, und Arbeitsminister Karl-Josef Laumann hat Ministerpräsident Rüttgers zur Beteiligung an den bis zum 31. Mai in ganz Deutschland stattfindenden Betriebsratswahlen aufgerufen.

Die Staatskanzlei und das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilen mit:

„Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat gezeigt, dass Mitbestimmung in den Betrieben wichtiger denn je ist. Die soziale Partnerschaft ist zu ei­nem der wichtigsten Erfolgsfaktoren der Sozialen Marktwirtschaft ge­worden. Gerade in der Wirtschaftskrise hat sich die Zusammenarbeit zwischen Gewerkschaften, Betriebsräten und Arbeitgebern mit politi­scher Unterstützung bewährt. Nur so konnten die schlimmsten Auswir­kungen der Krise auf dem Arbeitsmarkt abgewehrt“, erklärte Minister­präsident Jürgen Rüttgers heute (4. März 2010) in Düsseldorf.

Gemeinsam mit dem DGB-Vorsitzenden in Nordrhein-Westfalen, Guntram Schneider, und Arbeitsminister Karl-Josef Laumann rief Rüttgers zur Beteiligung an den bis zum 31. Mai in ganz Deutschland stattfindenden Betriebsratswahlen auf.

„Gute Betriebsräte sind für eine funktionierende Soziale Marktwirtschaft unabdingbar“, sagten Rüttgers, Schneider und Laumann. „Deshalb ap­pellieren wir an alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, an den Be­triebsratswahlen teilzunehmen oder sich sogar selbst zu engagieren.“

„Betriebsräte vertreten die Interessen der Beschäftigten im Unterneh­men. Sie sorgen dafür, dass die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Ar­beitnehmer geschützt und nicht leichtfertig reinen Gewinninteressen ge­opfert werden. Starke Betriebsräte der DGB-Gewerkschaften sind das Beste, was wir haben, um Arbeitsplätze und gute Arbeitsbedingungen zu sichern“; erläuterte Schneider.

„Dort, wo es keine Betriebsräte gibt, erkennt man deutlich die Bedeu­tung der betrieblichen Mitbestimmung. Denn hier sind die Arbeitsbedin­gungen meist schlechter. Heute kümmern sich Betriebsräte auch um Arbeitnehmerdatenschutz bis hin zur betrieblichen Gesundheitsförde­rung. Gerade die Wirtschafts- und Finanzkrise haben deutlich gemacht, dass die Arbeitnehmervertreter und -vertreterinnen wichtige Partnern sind, die erheblich zum Wohle des Unternehmens beitragen“, sagte Laumann abschließend.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855 3118.

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