Den meisten Unternehmern ist blanker Materialismus zuwider

12. Januar 2009

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers: „Den meisten Unternehmern ist blanker Materialismus zuwider“ / Rede auf der Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat auf der 59. Synode der Evangeli­schen Kirche im Rheinland zur Einheit der Gesellschaft und zur Gemeinsamkeit von Arbeitnehmern und Unternehmern in der Krise aufgerufen. Gerade angesichts der gegenwärtigen Entwicklungen stellte er sich mit einem Bekenntnis zu einer wertgebundenen Marktwirtschaft hinter die Unternehmer. „Den meisten Unternehmern ist blanker Materialismus zuwider“, sagte der Ministerpräsident.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat auf der 59. Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland heute (12. Januar 2009) in Bad Neuenahr zur Einheit der Gesellschaft und zur Gemeinsamkeit von Arbeitnehmern und Unternehmern in der Krise aufgerufen. Gerade angesichts der gegenwärtigen Entwicklungen stellte er sich mit einem Bekenntnis zu einer wertgebundenen Marktwirtschaft hinter die Unternehmer. „Den meisten Unternehmern ist blanker Materialismus zuwider“, sagte der Minister­präsident. „Für sie ist Wirtschaften immer an Werte gebunden.“ Die ver­antwortungsbewusst handelnden Mittelständler und Familienunternehmer, aber auch die vielen Verantwortlichen in Großunternehmen gelte es zu unterstützen und als Vorbild heraus zu stellen: „Es ist besser, nicht die Schlechten zu kritisieren, sondern vor allem die Guten stark zu machen.“

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers forderte auch die Kirchen auf, sich in diesem Sinn in die gesellschaftliche Debatte einzubringen. „Wir wollen, dass Sie sich einmischen und dass Sie mitmischen”, sagte er an die Adresse der Synodalen. „Ihr Wort wird gebraucht.“ Gerade auch für die Verantwortlichen in der Wirtschaft sei ein Halt in der Kirche, der Zu­spruch durch die Kirche eine wichtige Stütze. Der Ministerpräsident warnte vor den sozialen und kulturellen Folgen von Kirchenschließun­gen: „Wo Kirchen schließen, rütteln wir an den Fundamenten unseres Miteinanders.“ Kirche gebe Orientierung. Kirche bedeute Gespräch und Begegnung. Gerade in Krisenzeiten sei der Einsatz der Kirchen für den Einzelnen und die Gemeinschaft deshalb unverzichtbar.

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