Neujahrsansprache 2009

1. Januar 2009

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers: Auseinanderfallen unserer Gesellschaft verhindern / „Nordrhein-Westfalen kämpft gegen die Krise“ / Neujahrsansprache des Ministerpräsidenten

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat in seiner Neujahrsansprache die Menschen dazu aufgerufen, angesichts der drohenden Wirtschaftskrise ein Auseinanderfallen unserer Gesellschaft zu verhindern. „Wir dürfen jetzt nicht die Hände in den Schoß legen. Wir müssen die Ärmel aufkrempeln und anpacken. Jeder Einzelne kann seinen Beitrag zur Einheit unserer Gesellschaft leisten. Ich bin sicher: Wir schaffen das. Wenn wir zusammen stehen, dann sind wir stark“, sagte Rüttgers. Er kündigte zugleich ein entschlossenes Handeln gegen die Wirtschaftskrise an. <p><a href="../archive/presse2009/01_2009/090101_Neujahrsansprache_2009.php" title="Neujahrsansprache 2009">Pressemitteilung lesen / Foto zum Download</a><br /><a href="../redenDokumente/01_2009/081229_Neujahrsansprache_2009.php" title="Nordrhein-Westfalen kämpft gegen die Krise">Neujahrsansprache lesen</a></p>

 

01.01.2009: Ministerpräsident Jürgen Rüttgers bei seiner Neujahrsansprache.
Rechte: Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen.
Fotograf: Ralph Sondermann. Zum Abdruck frei.

 

 

 

Die Staatskanzlei teilt mit:

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat in seiner Neujahrsansprache die Menschen dazu aufgerufen, angesichts der drohenden Wirtschaftskrise ein Auseinanderfallen unserer Gesellschaft zu verhindern. „Wir dürfen jetzt nicht die Hände in den Schoß legen. Wir müssen die Ärmel aufkrempeln und anpacken. Jeder Einzelne kann seinen Beitrag zur Einheit unserer Gesellschaft leisten. Ich bin sicher: Wir schaffen das. Wenn wir zusammen stehen, dann sind wir stark“, sagte Rüttgers. Er kündigte zugleich ein entschlossenes Handeln gegen die Wirtschaftskrise an. „Die Sicherung von Arbeitsplätzen und Unternehmensstandorten steht im Mittelpunkt der Politik der Landesregierung im neuen Jahr. Nordrhein-Westfalen kämpft gegen die Krise, lautet das Motto“. Die Neujahrsansprache wird vom WDR-Fernsehen am 1. Januar 2009 um 19.55 Uhr ausgestrahlt.

„Wohlstand für alle und Sicherheit für die Schwachen“ bleibe heute und in Zukunft das zentrale Ziel, sagte der Ministerpräsident weiter. „Jeder muss seine Chance bekommen. Sozialer Aufstieg muss möglich sein. Wer etwas geleistet hat, darf nicht absteigen. Niemand soll Angst vor Altersarmut haben. Niemand bleibt zurück.“ Deswegen gehe es im kommenden Jahr nicht nur darum, die Krise zu überwinden: „Nordrhein-Westfalen muss vielmehr gestärkt aus der Krise hervorgehen.“ Der Weg dahin werde wahrscheinlich lang und steinig. „Aber wir schaffen das gemeinsam. Denn wir sind stark.“

Rüttgers betonte, das Land sei mit Blick auf die Wirtschaftskrise gut gerüstet. „Wir sind Industrieland und wollen es bleiben. Deshalb investieren wir drei Milliarden Euro in Infrastruktur, Innovation und Bildung.“ Auch die Unternehmen im Land seien international wettbewerbsfähig. „Sie haben Tausende Arbeitsplätze geschaffen – allein bei uns in Nordrhein-Westfalen 350.000 seit 2005. Weil es bei uns die soziale Partnerschaft gibt.“ Zugleich verwies Rüttgers auf den Abbau der Ver­schuldung im Land und die Zukunftsinvestitionen für Kinder und Bildung. „Es gibt jetzt 200.000 neue Ganztagsschulplätze. Und über 5000 neue Lehrerstellen. Wir haben über 44.000 neue Betreuungsplätze für die Kleinsten geschaffen. Und der Ausbau wird 2009 weitergehen.“

Das neue Jahr beginnt nach den Worten des Ministerpräsidenten „unter schwierigen Vorzeichen“. Die Wirtschaft werde es schwer haben, viele Menschen seien verunsichert und bangten um ihren Arbeitsplatz. Dennoch bestehe kein Grund, sich vor der Zukunft zu fürchten. Gehen wir mit Optimismus und Mut in das neue Jahr 2009! Und darum bitte ich Sie ganz besonders: Machen Sie auch anderen Menschen Mut.“

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