Kunst: Nachlassarchiv markiert neue Ära

19. April 2010

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers: „Archiv für Künstlernachlässe in Brauweiler markiert eine neue Ära“

Der frühere Gutshof der Abtei Brauweiler ist zu einem modernen Archiv für Künstlernachlässe umgebaut worden. Für Ministerpräsident Rüttgers markiert das Archiv eine „neue Ära“.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Eine „neue Ära“ markiert das Archiv für Künstlernachlässe in der Abtei Brauweiler nach Worten von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. Im Rahmen der Eröffnung sagte Rüttgers heute (19. April 2010) in Brauweiler: „Ganz Nordrhein-Westfalen ist stolz darauf, dass hier ein Nachlassarchiv für absolut erstklassige Werke ist, die allen zugänglich gemacht werden.“ Rüttgers betonte, das Archiv sei mit den Werkstätten des Landschaftsverbandes in Brauweiler „ideal“ für den Erhalt von Kunstwerken gerüstet. Die Stiftung Kunstfonds stehe ganz besonders für die hohe Qualität der Werke.

Mit Unterstützung des Landes wurde der frühere Gutshof der Abtei Brauweiler vom Landschaftsverband Rheinland zu einem modernen Archivgebäude umgebaut und beherbergt seit wenigen Tagen die ersten Künstlernachlässe der Stiftung Kunstfonds. Unter den Werken befinden sich Konvolute des Düsseldorfer Künstlers Ludger Gerdes, der Berliner Malerin Renate Anger und des zweifachen Documenta-Teilnehmers Gerhard Wind. Ziel des „Archiv für Künstlernachlässe der Stiftung Kunstfonds“ ist die Erfassung und Aufbewahrung gesamter Werk­komplexe der jüngeren Kunst. Die Kunstwerke sollen außerdem dem institutionellen Ausstellungsbetrieb als Leihgaben anvertraut und der interessierten Öffentlichkeit gezeigt werden. Das Land hat das Projekt mit rund 2 Millionen Euro gefördert.

Rüttgers bezeichnete es als Aufgabe einer modernen Kulturpolitik, die herausragenden künstlerischen Zeugnisse der Kultur allen zugänglich zu machen. Das neue Nachlassarchiv in Brauweiler werde dies leisten. Denn es verwahre die Kunstwerke nicht nur, sondern werde sie auch der Öffentlichkeit zeigen. Dafür werde ein Schaumagazin eingerichtet. Wenn im nächsten Bauabschnitt die Depotfläche erweitert werde, entstehe auch eine großzügige Ausstellungsfläche.

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident betonte, der Staat dürfe sich seiner Verantwortung für Kunst und Kultur nicht entziehen. Rüttgers: „Wir sind ein Kulturstaat. Und wir müssen alles dafür tun, dass wir es bleiben. Keine Krise der Welt darf dazu führen, dass wir diese Verantwortung aufgeben. Deshalb haben wir in dieser Legislaturperiode die Kulturfördermittel verdoppelt. Trotz der angespannten Lage der öffentlichen Haushalte sage ich: Wir werden nicht an Kunst und Kultur sparen.“

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