Ministerpräsident Laschet beim „Polonicus 2018“ in Aachen
28. April 2018

Ministerpräsident Armin Laschet würdigt EU-Ratspräsident Donald Tusk bei der Europäischen Preisverleihung „Polonicus 2018“ in Aachen

Zum zehnten Mal wurde am Samstag (28. April 2018) in Aachen der Europäische Preis „Polonicus“ verliehen. Ministerpräsident Armin Laschet würdigte in seiner Eröffnungsrede die Leistungen der Preisträger Donald Tusk, EU-Ratspräsident, Prof. Dr. Rita Süssmuth, Präsidentin des Deutschen Bundestages a.D., des Musiker-Ehepaares Roza und Benedykt Frąckiewicz aus Wuppertal sowie des engagierten Bürgers Jerzy Owsiak. Die Preisträger werden mit dem Polonicus ausgezeichnet, weil sie sich in besonderer Weise um die Polonia in Deutschland und Europa verdient gemacht haben.

 
Die Staatskanzlei teilt mit:

Zum zehnten Mal wurde am Samstag (28. April 2018) in Aachen der Europäische Preis „Polonicus“ verliehen. Ministerpräsident Armin Laschet würdigte in seiner Eröffnungsrede die Leistungen der Preisträger Donald Tusk, EU-Ratspräsident, Prof. Dr. Rita Süssmuth, Präsidentin des Deutschen Bundestages a.D., des Musiker-Ehepaares Roza und Benedykt Frąckiewicz aus Wuppertal sowie des engagierten Bürgers Jerzy Owsiak. Die Preisträger werden mit dem Polonicus ausgezeichnet, weil sie sich in besonderer Weise um die Polonia in Deutschland und Europa verdient gemacht haben.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „Die diesjährigen Preisträger stehen in besonderer Weise für Werte, die wir in einem geeinten Europa brauchen: Sie stehen für Zusammenhalt und Dialog. Eine Gemeinschaft, die solche Werte und eine gemeinsame Geschichte teilt, kann sich selbstbewusst und souverän dem Dialog stellen.“ Dieser Dialog werde sehr intensiv mit Polen geführt, so der Ministerpräsident weiter. „Es ist eine zentrale europapolitische Priorität der Landesregierung, das gute Miteinander von Polen und Deutschen zu pflegen.“
 
Den EU-Ratspräsidenten Donald Tusk würdigte Ministerpräsident Armin Laschet als bedeutenden Europäer: „Wir brauchen offene Ohren und offene Herzen, wenn wir uns für mehr Verständigung und Kooperation in Europa einsetzen wollen. Mit Donald Tusk wird eine Persönlichkeit geehrt, die sich seit Jahren für diesen Zusammenhalt einsetzt.“ Tusk, so Ministerpräsident Laschet, habe klargemacht: „Einheit darf nicht als Vorwand für Stagnation verstanden werden, Ehrgeiz darf aber zugleich nicht dazu dienen, andere auszugrenzen. Diesen Grundsatz kann ich unterschreiben, er soll uns im Haus Europa immer leiten.“
 
Im Vorfeld der Preisgala am Samstagabend fand im Krönungssaal im Rathaus der Stadt Aachen eine Diskussionsrunde über aktuelle Fragen der europäischen Integration statt und die Rolle der europäischen Zivilgesellschaft. Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren unter anderem der Polo-nia-Beauftragte der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, Thorsten Klute, Prof. Dr. Dieter Bingen vom Deutschen Polen-Institut und Basil Kerski (Europäisches Zentrum der „Solidarnosc“).
 
Der Polonicus-Preis, der vom Institut Polonicus seit 2008 gestiftet wird, ist die höchste Anerkennung der Europäischen Polonia.
 

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V. l. n. r.:  Prof. Dieter Bingen (in Vertretung für Frau Prof. Dr. Rita Süßmuth), Jerzy Owsiak, Ministerpräsident Armin Laschet, EU-Ratspräsident Donald Tusk, Róza und Benedykt Frackiewicz, Polonicus-Juryvorsitzender Wieslaw Lewicki

Foto: Land NRW, 28. April 2018

Ministerpräsindent Armin Laschet (l.) und der Präsident des Europäischen Rates Donald Tusk (r.).

Foto: Land NRW, 28. April 2018

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