Schäfer: Vorstellung kulturpolitischer Schwerpunkte

22. September 2010

Ministerin Ute Schäfer stellt kulturpolitische Schwerpunkte dieser Legislaturperiode vor

Die nordrhein-westfälische Kulturministerin Ute Schäfer hat heute im Kulturausschuss des Düsseldorfer Landtags die kulturpolitischen Schwerpunkte der neuen Landesregierung für diese Legislaturperiode vorgestellt. „Das zentrale Projekt unserer Kulturpolitik wird der Ausbau der kulturellen Bildung in allen Sparten und Handlungsfeldern sein“, erklärte die Ministerin.

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit:

Die nordrhein-westfälische Kulturministerin Ute Schäfer hat heute im Kulturausschuss des Düsseldorfer Landtags die kulturpolitischen Schwerpunkte der neuen Landesregierung für diese Legislaturperiode vorgestellt. „Das zentrale Projekt unserer Kulturpolitik wird der Ausbau der kulturellen Bildung in allen Sparten und Handlungsfeldern sein. Wir wollen mehr Kinder, Jugendliche und ihre Eltern für die Begegnung mit Kunst und Kultur – auch außerhalb von Kita und Schule gewinnen“, erklärte Schäfer.

Kulturelle Bildung sei einer der wichtigsten Schlüssel für die Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben. Sie dürfe kein Luxusgut für wenige sein. „Der Zugang zu Kunst und Kultur muss allen Menschen unabhängig vom Geldbeutel offenstehen. Deshalb wollen wir für unsere Kinder und Jugendlichen einen Kulturrucksack packen. Damit verfolgen wir zwei Ziele: die Tür zur Kultur früh zu öffnen und den kostenlosen Besuch von Kultureinrichtungen des Landes zu ermöglichen. Darüber hinaus werden wir auch bei anderen Kulturträgern für eine Beteiligung mit weiteren Angeboten für den Kulturrucksack werben“, sagte die Ministerin.

Schäfer betonte außerdem die Bedeutung des Programms „Jedem Kind ein Instrument“. „Hier wollen wir die Erfahrungen aus dem bisherigen Verlauf, die Erfolge und die Kritik, analysieren und das Projekt  weiterentwickeln. Wir werden es im Ruhrgebiet weiterführen, um dann schrittweise die Ausdehnung über das Ruhrgebiet hinaus anzugehen“, so Schäfer.

Eine zentrale Rolle für die Kulturpolitik werde in den nächsten Jahren vor allem das Thema „Wandel durch Kultur“ spielen. „Bestätigt durch die Erfahrungen der Kulturhauptstadt Ruhr2010 wollen wir die positive Rolle der Kultur und der Künste beim gesellschaftlichen Wandel stärken und entsprechende Initiativen, Projekte und Programme auf den Weg bringen“, kündigte Schäfer an.

Die neue Landesregierung werde sich aktiv in den Prozess der Sicherung der Nachhaltigkeit des Ruhr2010-Kulturhauptstadt-Jahres einbringen. „Wir werden in jedem Fall unseren Beitrag leisten, damit wichtige Strukturen und Projekte der Kulturhauptstadt fortgeführt werden können“, sagte Schäfer.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Telefon 0211 837-2417.

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