Bei Computerspielen auf Altersfreigaben achten

14. Dezember 2010

Ministerin Ute Schäfer: „Beim Kauf von Computerspielen auf Altersfreigaben achten“

Zu Wachsamkeit beim Kauf von Computerspielen hat Jugendministerin Ute Schäfer aufgerufen. „Eltern und Großeltern stehen oft beim Weih­nachtseinkauf vor der Frage, ob Computerspiele, die Kinder ganz oben auf den Wunschzettel geschrieben haben, auch wirklich für sie geeignet sind“, sagte Schäfer. Deshalb sollten Eltern sich vor dem Kauf informie­ren.

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit:

Zu Wachsamkeit beim Kauf von Computerspielen hat Jugendministerin Ute Schäfer aufgerufen. „Eltern und Großeltern stehen oft beim Weih­nachtseinkauf vor der Frage, ob Computerspiele, die Kinder ganz oben auf den Wunschzettel geschrieben haben, auch wirklich für sie geeignet sind“, sagte Schäfer. Deshalb sollten Eltern sich vor dem Kauf informie­ren. “Wichtig ist, die Alterskennzeichen zu beachten“, so Schäfer.
Alterskennzeichen sind unten links auf der Frontseite der Verpackung und auf dem Datenträger deutlich erkennbar angebracht. Sind die Kin­der jünger als auf dem Spiel angegeben, ist es nicht geeignet und kann Kinder in ihrer Entwicklung beeinträchtigen. Jugendministerin Schäfer appellierte auch an den Einzelhandel: "Auch im Trubel des Weihnachts- und Nachweihnachtsgeschäfts sollte besonders darauf geachtet werden, dass Spiele nur entsprechend der Altersfreigaben abgegeben wer­den." Alle gekennzeichneten Computerspiele sind einer eingehenden Überprüfung unter dem Gesichtspunkt des gesetzlichen Jugendschutzes unterzogen und mit einer Alterseinstufung versehen worden.

"Eltern sollten aber nach Möglichkeit auch wissen, ob das Spiel, das sich ihr Kind wünscht, pädagogisch sinnvoll ist." Eine Möglichkeit sich darüber intensiver zu informieren, biete beispielsweise der Online-Spieleratgeber (www.spieleratgeber-nrw.de). Er liefere Eltern und Pädago­gen wertvolle Informationen. Dazu gehörten auch die pädagogische Eignung sowie Anregungen für Diskussionen in der Schule und zu Hause.“ Foren und Chats bieten zudem die Möglichkeit, Fragen an Ex­perten zu stellen. "Ich empfehle den Eltern diese Informationsmöglich­keiten im Interesse ihrer Kinder zu nutzen", sagte Schäfer.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Telefon 0211 837-2417.

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