Ministerin Thoben im Spitzengespräch mit der Wirtschaft

19. Februar 2010

Ministerin Thoben im Spitzengespräch mit der nordrhein-westfälischen Wirtschaft: „Die Mittelstandsfinanzierung in Nordrhein-Westfalen muss gewährleistet bleiben“

In einem vertrauensvollen Miteinander wollen Landesregierung, Kreditwirtschaft, Industrie- und Handelskammern und Handwerk in Nordrhein-Westfalen gewährleisten, dass die Kreditversorgung des Mittelstands weiterhin ein sicheres Fundament hat.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie teilt mit:

In einem vertrauensvollen Miteinander wollen Landesregierung, Kreditwirtschaft, Industrie- und Handelskammern und Handwerk in Nordrhein-Westfalen gewährleisten, dass die Kreditversorgung des Mittelstands weiterhin ein sicheres Fundament hat. Eine nachhaltige, umfassende Finanzierung sei die entscheidende Voraussetzung dafür, dass kleine und mittlere Unternehmen bei der sich abzeichnenden wirtschaftlichen Erholung eine tragende Rolle übernehmen können. Das teilten führende Vertreter heute nach einem Spitzengespräch in Düsseldorf mit, zu dem Ministerin Christa Thoben eingeladen hatte. Es war das vierte Treffen seit 2008, bei dem es gezielt um die Finanzierung des Mittelstands geht. Erstmals nahmen jetzt die Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften an den Gesprächen teil.

Durch einen intensiven und regelmäßigen Informationsaustausch ließen sich in der Regel geeignete Lösungen für anstehende Finanzierungsfragen finden. Alle Beteiligten hoben dabei besonders die Bedeutung eines vertrauensvollen und offenen Miteinanders von kleinen und mittleren Unternehmen einerseits sowie der Kreditwirtschaft andererseits hervor. Die Vertreter der Banken und Sparkassen betonten auch die Bedeutung der verschiedenen Förderangebote von Bund und Land, die ein wichtiges Element bei der Versorgung des Mittelstands mit Finanzierungsmitteln – gerade auch in einem konjunkturell herausfordernden Umfeld – darstellen.

Auf Seiten der Wirtschaft sind sich die Teilnehmer des Gespräches darin einig, dass in Nordrhein-Westfalen die allgemeine Kreditversorgung sichergestellt ist, wozu auch die Förderprogramme der NRW.BANK, die Bürgschaftsbank NRW und die Landesbürgschaften beitragen. Dennoch könnte es im Einzelfall zum Beispiel hinsichtlich der Bonitätseinschätzung, der Eigenkapitalausstattung der Unternehmen sowie der Ausfallwahrscheinlichkeiten zu Vergabeschwierigkeiten kommen. Ziel des Netzwerkes sei es deshalb, den nordrhein-westfälischen Unternehmen auch im Jahr 2010 einen optimalen und nachhaltigen Zugang zu Finanzmitteln zu erhalten, der gleichzeitig den gesetzlichen und bankaufsichtsrechtlichen Vorschriften der Kreditwirtschaft und den individuellen Geschäftsmodellen der jeweiligen Bank oder Sparkasse entspricht.

Ministerin Thoben appellierte an die Kreditwirtschaft, im Rahmen dieser Vorschriften vorhandene Spielräume bei der Risikobewertung mittelständischer Unternehmen zu nutzen, um Zukunftsinvestitionen möglich zu machen. „Diese Spielräume sind größer als manche meinen“, sagte die Ministerin.

Die Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern in Nordrhein-Westfalen werben weiterhin bei ihren Mitgliedsunternehmen dafür, die von Bundes- und Landesregierung zur Verfügung gestellten Instrumente bei Bedarf anzuwenden.

Teilnehmer des Gesprächs am 19. Februar 2010:

  • Franz-Josef Arndt, Geschäftsführer der Bankenvereinigung Nordrhein-Westfalen e.V.
  • Dietmar P. Binkowska, Vorsitzender des Vorstandes der NRW.BANK
  • Manfred Breuer, Vorsitzender des Vorstandes der Bankenvereinigung Nordrhein-Westfalen e.V.
  • Michael Breuer, Präsident des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes
  • Prof. Michael Ilg, Vizepräsident des Sparkassenverbandes Westfalen-Lippe
  • Norbert Matysik, Präsident der Hauptverwaltung Düsseldorf der Deutschen Bundesbank
  • Hans Pfeifer, Vorstandsvorsitzender des RWGV - Rheinisch-Westfälischer Genossenschaftsverband e.V.
  • Dr. Ralf Mittelstädt, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen e.V.
  • Josef Zipfel, stv. Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Düsseldorf
  • Dr. Luitwin Mallmann, Hauptgeschäftsführer der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen e. V.
  • Wolfgang Nettelstroth, IG Metall Bezirksleitung Nordrhein-Westfalen
  • Guntram Schneider, Vorsitzender des DGB-Bezirks Nordrhein-Westfalen

Hinweise an die Redaktionen:
Infoline der NRW.BANK für eine erste Beratung zu den Förderprogrammen:
Infoline Rheinland: 0211/91741-4800
Infoline Westfalen/Lippe: 0251/91741-4800

Weitere Informationen: http://www.wirtschaft.nrw.de/100/Krisenvorbereitung/index.php

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