Gesundheitsforschung: Forscher aus NRW erfolgreich

9. November 2010

Ministerin Svenja Schulze: Starke Gesundheitsforschung unter Beweis gestellt / Forscher aus NRW bei bundesweitem Wettbewerb erfolgreich

Seit gestern stehen die Finalisten des vom Bundesforschungsministe­rium ausgeschriebenen Wettbewerbs zur Errichtung von Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung fest. Aus NRW sind es die Universitäten Duisburg-Essen und Düsseldorf sowie die Universitäten Bonn und Köln.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Seit gestern stehen die Finalisten des vom Bundesforschungsministe­rium ausgeschriebenen Wettbewerbs zur Errichtung von Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung fest. Diese Zentren sollen entschei­dend dazu beitragen, den Transfer von Forschungsergebnissen aus dem Labor in die breite medizinische Versorgung im Bereich der großen Volkskrankheiten zu beschleunigen. Aus Nordrhein-Westfalen sind es die Universitäten Duisburg-Essen und Düsseldorf im Bereich der Krebsforschung und die Universitäten Bonn und Köln im Bereich der Infektionsforschung, die mit jeweils gemeinsamen Anträgen erfolgreich die beiden ersten Auswahlrunden bestanden. Nun werden sie gemein­sam mit den anderen ausgewählten Partnern Gesamtkonzepte für die jeweiligen Zentren erarbeiten.

„Wir freuen uns, dass die Arbeit von Spitzenforschern aus unserem Bundesland Anerkennung findet“, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. Sie bekräftigte ihre bereits gegenüber Frau Bundesministerin Schavan gegebene Zusage, diese Zentren nach dem endgültigen Zu­schlag mit zu finanzieren.

Die Uniklinik Köln forscht derzeit unter anderem daran, wie bei Patien­ten, deren Immunsystem durch Krankheiten wie Krebs oder Aids ge­schwächt ist, die körpereigene Abwehr wieder gestärkt werden kann. Zusammen mit den einschlägigen Kompetenzen der Universität Bonn soll diese Forschung ein wichtiger Bestandteil des geplanten Deutschen Zentrums für Infektionsforschung werden.

Im Westdeutschen Tumorzentrum der Uniklinik Essen und an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf arbeiten Wissenschaftler an einer Verbesserung der Diagnostik- und Behandlungsmöglichkeiten für Krebspatienten. Diese herausragende wissenschaftliche Kompetenz soll in das künftige Deutsche Zentrum für Translationale Krebsforschung eingebracht werden.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

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