Ministerin Schulze: NRW nimmt mehr Studienanfänger auf

15. Dezember 2010

Ministerin Svenja Schulze: NRW nimmt mehr Studienanfänger auf – bei Finanzierung Länder nicht im Regen stehen lassen / Wehrpflichtaussetzung: Hochschulpakt soll erhöhte Nachfrage schultern

„Gemeinsam mit den Hochschulen setzen wir alles daran, allen Studieninteressierten ein erst­klassiges Hochschulstudium zu ermöglichen", sagt Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern hat beschlossen, nochmals zusätzliche Studienanfänger aufzunehmen.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze sagte zu der Entscheidung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern, nochmals zusätzliche Studienanfängerinnen und -anfänger im System des bestehenden Hochschulpaktes aufzunehmen: „Gemeinsam mit den Hochschulen setzen wir alles daran, allen Studieninteressierten ein erst­klassiges Hochschulstudium zu ermöglichen. Jedem, der jetzt über ein Studium nachdenkt, möchte ich sagen: Geht studieren! Ihr seid uns herzlich willkommen und wir werden alles dafür tun, dass es eine gute Studienzeit wird.“ Dabei stelle die kurzfristige Entscheidung der Bundes­regierung zur Aussetzung des Wehr- und Zivildienstes alle Beteiligten vor eine echte Herausforderung. „Wir sind bereit, in einer solchen Situa­tion auch ungewöhnliche Wege zu gehen. Aber die Länder müssen dar­auf vertrauen können, dass sich der Bund nicht aus seiner Finanzie­rungspflicht stiehlt und die Länder im Regen stehen lässt. Der Bund muss für die von ihm verursachten Kosten auch komplett gerade ste­hen“, so die Wissenschaftsministerin.

Auch ohne den Wegfall der Wehrpflicht und des Zivildienstes wird in den nächsten Jahren der Run auf die Studienplätze auf Grund steigender Studienanfängerzahlen und nicht zuletzt wegen des doppelten Abitur­jahrgangs einen Höhepunkt erreichen. Damit kein Studieninteressierter vor verschlossenen Türen steht, werden die NRW-Hochschulen 90.000 zusätzliche Studienanfänger aufnehmen. Sie erhalten dafür 1,8 Milliar­den Euro extra - je zur Hälfte vom Bund und vom Land finanziert. In Folge der geplanten Aussetzung der Wehrpflicht und des Zivildienstes rechnen Experten noch einmal mit bis zu 20.000 zusätzlichen Studie­renden allein in Nordrhein-Westfalen. Eine exakte Zahl lässt sich derzeit auf Grund vieler Unwägbarkeiten nicht berechnen. Diese sollen nach dem Beschluss der GWK nunmehr auch in den Hochschulpakt aufge­nommen werden. Über die Frage der Finanzierung müssen sich Bund und Ländern noch verständigen. Die Länder gehen davon aus, dass kurzfristig zusätzliche Mittel für den Hochschulpakt bereit gestellt wer­den.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

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