AIDS-Hilfe: Neue Zielgruppen stärker in den Blick nehmen

7. September 2010

Ministerin Steffens zur AIDS-Hilfe: „Neue Zielgruppen stärker in den Blick nehmen“

Die Landesregierung will gemeinsam mit der AIDS-Hilfe die Aids-Prävention und die Gesundheitsversorgung zeitgemäß weiterentwickeln. Das kündigte Ministerin Barbara Steffens an.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

„Die AIDS-Hilfe ist sowohl Motor als auch Ideengeber für die Aids-Bekämpfung in Nordrhein-Westfalen“, erklärte Gesundheitsministerin Barbara Steffens am Dienstag (7. September 2010) in Düsseldorf. „Die Landesregierung will gemeinsam mit der AIDS-Hilfe die Aids-Prävention und die Gesundheitsversorgung zeitgemäß weiterentwickeln.", kündigte die Ministerin zugleich an. Dazu gehöre insbesondere die Stärkung zielgruppenspezifischer und niederschwelliger Angebote. Dabei muss der Anstieg der Neuinfektionen bei Frauen ebenso wie der bei älteren Männern besonders in den Blick genommen werden, betonte Barbara Steffens.

Gemeinsam mit ihren Mitgliedsorganisationen hat die AIDS-Hilfe  einen großen Anteil daran, dass sich das gesellschaftliche Klima und die Einstellung der Bevölkerung gegenüber Menschen mit HIV und Aids positiv verändert hat. Man könne ohne Übertreibung sagen, dass die AIDS-Hilfe mit ihrer Arbeit in Nordrhein-Westfalen Maßstäbe gesetzt hat, lobte Steffens die seit nunmehr 25 Jahren vielfach ehrenamtlich geleistete Arbeit. Die Arbeit der AIDS-Hilfe sei bei der Weiterentwicklung gesundheitspolitischer Ziele der AIDS-Prävention nicht mehr wegzudenken.

Hintergrund:
Der Anteil der Frauen unter den Menschen in NRW, bei denen neu Aids diagnostiziert wurde, ist von 2008 auf 2009 von 13 auf 21 Prozent gestiegen (Vergleichszeitraum: zwei Jahre). Bei homosexuellen Männern im Alter über 50 Jahren stieg die Quote von 2005 auf 2009 von 10,6 auf 13,3 Prozent (Vergleichszeitraum sechs Jahre).

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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