Weltgesundheitstag: Gesundheitssystem an die Bedarfe anpassen

7. April 2011

Ministerin Steffens zum Weltgesundheitstag: „Gesundheitssystem muss an die Bedarfe der Menschen angepasst werden!“

Gesundheitsministerin Barbara Steffens erklärte zum Weltge­sundheitstag in Düsseldorf: "Nach Angaben des Statistischen Bundes­amtes hat Deutschland im Jahr 2009 insgesamt 278 Milliarden Euro für Gesundheitsleistungen ausgegeben. Fast 14 Milliarden mehr als im Jahr zuvor. Eine beeindruckende Summe! Leider kommt dieses 'Mehr' nicht wirklich zielgerichtet in der Qualitätsverbesserung für die Menschen an."

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Gesundheitsministerin Barbara Steffens erklärte zum heutigen Weltge­sundheitstag in Düsseldorf: "Nach Angaben des  Statistischen Bundes­amtes hat Deutschland im Jahr 2009 insgesamt 278 Milliarden Euro für Gesundheitsleistungen ausgegeben. Fast 14 Milliarden mehr als im Jahr zuvor. Eine beeindruckende Summe! Leider kommt dieses 'Mehr' nicht wirklich zielgerichtet in der Qualitätsverbesserung für die Menschen an. Die letzten 'angeblichen' Reformen des Bundesgesundheitsministers sind hierfür ein eklatante Beispiele: Sie wenden sich zunehmend vom Menschen ab. Der Mensch muss sich nach ihnen richten, nicht umgekehrt. Das ist eine Politik, die krank macht und somit völlig fehl am Platz ist!" Laut dem  Statistischen Bundesamt bilden alle Güter und Leistun­gen in der Krankheitsvorsorge, -behandlung, Pflege- sowie Verwal­tungskosten die Grundlage der Gesundheitsleistungen. Nicht enthalten sind beispielsweise Ausbildungs- oder Forschungskosten.

Die Ministerin unterstrich ihren Anspruch, bei der Gesundheitsversor­gung den Menschen in den Mittelpunkt zu rücken: "Wir machen Politik für den Menschen. Deshalb müssen wir auch bei der Gesundheitsver­sorgung von den Bedürfnissen des Menschen ausgehen. Mich interes­siert es weniger, was einzelne Interessensgruppen wünschen. Letztend­lich ist ein zukunftsfestes Gesundheitssystem auch im Interesse alle Beteiligten der einzig richtige Weg. Mir ist es wichtig, wie ich die Ge­sundheitsversorgung der Menschen verbessern kann." So könne man mit kleinen Schritten wesentlich mehr erreichen, als "große Würfe" zu versprechen und ein "Wirrwarr" - beispielsweise "Wer zahlt was?" - aus­zulösen. "Vielen Menschen ist schon geholfen, wenn sie das Gefühl ha­ben, dass ihnen zugehört wird, dass sie ernst genommen werden oder wenn sie nicht vier Wochen auf einen Termin warten müssen. Wir ha­ben derzeit ein System, dass alle Beteiligten mehr belastet statt entlas­tet. Beschäftigte im Gesundheitswesen ebenso wie Versicherte. Das ist und bleibt der falsche Ansatz", so Steffens weiter. 

Die Ministerin machte auch aufmerksam, dass Deutschland immer stär­ker zum Land der "Zwei-Klassen-Medizin" werde: "Nicht derjenige, der die Not hat, sondern der, der das Geld hat, wird bedient. Das darf nicht sein! Wir müssen endlich auf Gerechtigkeit setzen statt auf Spaltung. Für eine soziale Gerechtigkeit brauchen wir eine Versorgung, die alle anspricht - ohne Privilege zu setzen." 

Mit dem Weltgesundheitstag, der seit 1954 jährlich am 7. April stattfin­det, erinnert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) an ihre Gründung am 7. April 1948. An diesem Tag soll jedes Jahr ein Gesundheitsthema von weltweiter Relevanz in den Blick der Öffentlichkeit gerückt werden.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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