Weltdiabetestag: Früherkennung kann Folgeschäden verhindern

13. November 2011

Ministerin Steffens zum Weltdiabetestag: Früherkennung kann Folgeschäden verhindern

Anlässlich des Weltdiabetestages am 14. November 2011 weist Gesundheitsministerin Barbara Steffens darauf hin, wie wichtig die Früherkennung bei Diabetes ist: „Bei vielen bleibt die Krankheit lange unentdeckt. Dadurch geht wertvolle Zeit verloren, in der bereits Folgeschäden vor allem an Herz, Nieren, Augen und Nerven auftreten können.“

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Anlässlich des Weltdiabetestages am 14. November 2011 weist Gesundheitsministerin Barbara Steffens darauf hin, wie wichtig die Früherkennung bei Diabetes ist: „Bei vielen bleibt die Krankheit lange unentdeckt. Dadurch geht wertvolle Zeit verloren, in der bereits Folgeschäden vor allem an Herz, Nieren, Augen und Nerven auftreten können.“

Typische Symptome wie stärkerer Durst, Gewichtsverlust, Abgeschlagenheit, Juckreiz und häufige Infektionen können bereits Anzeichen der Krankheit sein. Besonders gefährdet sind Menschen mit Übergewicht, Bluthochdruck und hohem Cholesterinspiegel. „Vollkornprodukte, ausreichend Bewegung und eine obst- und gemüsereiche Ernährung senken das Diabetesrisiko", sagte Steffens und fügte hinzu: „Wer zur Gruppe der gefährdeten Personen gehört, sollte sich bei der Hausärztin oder dem Hausarzt untersuchen lassen."

Nordrhein-Westfalen hat sich des „Nationalen Gesundheitsziels Diabetes“ angenommen und setzt es gemeinsam mit anderen Institutionen um. Die Nationalen Gesundheitsziele sind ein ergänzendes Steuerungsinstrument im Gesundheitssystem und verfolgen die Strategie, die Gesundheit in einigen Bereichen zu verbessern sowie zur Prävention beizutragen. Die Gesundheitsziele werden von den Ländern zusammen mit dem Bund festgelegt. Weitere Informationen zu den Gesundheitszielen unter www.gesundheitsziele.de.

Eines der Ziele ist auch das Erkrankungsrisiko bei dem so genannten „Diabetes Typ 2" zu senken, die Krankheit frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Die Zahl der an Diabetes erkrankten Personen hat sich in den letzten Jahren erhöht. Auch immer mehr junge Menschen sind betroffen. Bei neun Prozent der Erwachsenen in Deutschland wurde ein Diabetes diagnostiziert, das entspricht etwa sechs Millionen Menschen.

80 bis 90 Prozent der Betroffenen haben einen Typ-2-Diabetes, der vor allem bei Erwachsenen ab dem 45. Lebensjahr auftritt. Bei dieser Form der Krankheit wirkt das Insulin vermindert und wird reduziert ausgeschüttet. „Rund die Hälfte aller Menschen mit dieser Form des Diabetes weiß oft jahrelang nichts von ihrer Krankheit", betonte Steffens und wies damit noch einmal auf die Wichtigkeit der Früherkennung hin. Beim Typ-1-Diabetes sind die insulinproduzierenden Zellen zerstört, er kommt vorwiegend bei Kindern und Jugendlichen vor.

Weitere Informationen finden sich unter www.gesundheit.nrw.de sowie auf der Internetseite des Ministeriums: www.mgepa.nrw.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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