Ministerin Steffens: Zum Girls‘ und Boys‘ Day bisher mehr als 3.300 Veranstaltungen geplant

22. April 2013

Ministerin Steffens: Zum Girls‘ und Boys‘ Day bisher mehr als 3.300 Veranstaltungen geplant − Stereotype Einteilung in Männer- und Frauenberufe weiter aufbrechen

Mehr als 3.300 Veranstaltungen sind bisher in Nordrhein-Westfalen zu den „Girls‘ und Boys‘ Days“ am kommenden Donnerstag (25. April 2013) geplant, an denen über 27.600 Mädchen und Jungen ab der 5. Schulklasse teilnehmen können. Der doppelte Aktionstag soll dazu beitragen, eine stereotype Einteilung in Männer- und Frauenberufe weiter aufzubrechen. Emanzipationsministerin Barbara Steffens ruft Unternehmen in Nordrhein-Westfalen sowie weibliche und männliche Jugendliche zur Teilnahme an diesem Zukunftstag auf.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Mehr als 3.300 Veranstaltungen sind bisher in Nordrhein-Westfalen zu den „Girls‘ und Boys‘ Days“ am kommenden Donnerstag (25. April 2013) geplant, an denen über 27.600 Mädchen und Jungen ab der 5. Schulklasse teilnehmen können. Der doppelte Aktionstag soll dazu beitragen, eine stereotype Einteilung in Männer- und Frauenberufe weiter aufzubrechen. Emanzipationsministerin Barbara Steffens ruft Unternehmen in Nordrhein-Westfalen sowie weibliche und männliche Jugendliche zur Teilnahme an diesem Zukunftstag auf.

„Die Mädchen und Jungen von heute sind potentielle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von morgen. Mit dem Engagement am Girls‘ Day und Boys‘ Day können Betriebe sich selbst präsentieren und einen aktiven Beitrag für den Nachwuchs von Fachkräften leisten“, erklärte die Ministerin in Düsseldorf. „Mädchen und Jungen erhalten frühzeitig die Chance, sich durch Einblick in bisher vom jeweils anderen Geschlecht dominierte Berufe von Rollenklischees zu lösen. Immer noch lassen sich Jugendliche bei der Berufswahl stark von klassischen Rollenzuschreibungen beeinflussen, anstatt sich frei von Stereotypen mehr von ihren individuellen Talenten, Interessen und Fähigkeiten leiten zu lassen.“

Am Girls‘ Day stehen für Mädchen vor allem verschiedene Ausbildungsberufe in den Bereichen Handwerk, Technik, Naturwissenschaften und Informationstechnologie im Fokus. Die Teilnehmerinnen haben Gelegenheit, entsprechende Interessen und Fähigkeiten zu entdecken, um sich später eventuell für ein Praktikum oder eine Ausbildung auf diesem Gebiet zu entscheiden.

Der Girls‘ Day ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen in Deutschland. Seit dem Start vor zwölf Jahren haben bei stetig steigenden Zahlen bisher rund 1,2 Millionen Mädchen an dieser Aktion teilgenommen. In Nordrhein-Westfalen sind in diesem Jahr mehr als 2.100 Veranstaltungen geplant, an denen rund 21.400 Mädchen teilnehmen können.

Männliche Jugendliche sollen am Boys‘ Day gezielt über Ausbildungsberufe in den Bereichen Kindererziehung, Jugendarbeit, Betreuung und Pflege informiert werden und Kindergärten, Krankenhäuser oder Pflegeeinrichtungen besuchen. Die Erfahrungen zeigen, dass sich junge Männer anschließend stärker für einen sozialen, erzieherischen, medizinischen oder pflegerischen Beruf interessieren.

Der bundesweite Boys‘ Day wurde vor zwei Jahren initiiert und findet zeitgleich mit dem Girls‘ Day statt. Bisher haben 70.000 Schüler daran teilgenommen und dabei auch Berufsfelder erkundet, in denen Männer unterrepräsentiert sind. Der Jungen-Zukunftstag bietet bisher in Nordrhein-Westfalen rund 1.200 Veranstaltungen mit mehr als 6.200 Plätzen für interessierte Teilnehmer.

Unternehmen können Aktionen online einstellen

Potentiell könnten 300.000 Schülerinnen und Schüler in Nordrhein - Westfalen an den Thementagen teilnehmen. Unternehmen können noch kurzfristig Mädchen und Jungen zu einem Schnuppertag in den jeweiligen Berufsfeldern einladen. Weitere Informationen finden Selbständige und Personalverantwortliche auf den folgenden Internetseiten. Dort können Aktionsangebote auch online eingestellt werden.

http://www.girls-day.de/Unternehmen_Organisationen/Mitmachen!
http://www.boys-day.de/Einrichtungen_Unternehmen/Mitmachen

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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