Ministerin Steffens zu Frauen in Führungs­positionen: Kooperationsprojekt von Bayer

20. Juni 2011

Ministerin Steffens zu Frauen in Führungs­positionen: Kooperationsprojekt von Bayer / MaterialScience, BP und Henkel zeigen zukunftsfähige Personalstrategien

Wie können Unternehmen die Ressourcen hochqualifizierter Frauen erschließen und nutzen? Eine Frage, die sich vor allem im Hinblick auf die aktuelle Diskussion "Frauen in Führungspositionen" mit Nachdruck stellt. Antworten und wichtige Hinweise geben die Erkenntnisse des zweijährigen Projekts „Schlüsselfaktor F&E. Personalstrategien für die Zukunft entwickeln: Potenziale von Frauen nutzen“.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Wie können Unternehmen die Ressourcen hochqualifizierter Frauen erschließen und nutzen? Eine Frage, die sich vor allem im Hinblick auf die aktuelle Diskussion "Frauen in Führungspositionen" mit Nachdruck stellt. Antworten und wichtige Hinweise geben die Erkenntnisse des zweijährigen Projekts „Schlüsselfaktor F&E. Personalstrategien für die Zukunft entwickeln: Potenziale von Frauen nutzen“. Das Projekt wurde von der EAF - Europäische Akademie für Frauen Politik und Wirtschaft Berlin e.V., einer unabhängigen Beratungs- und Forschungseinrichtung, in Kooperation mit den drei nordrhein-westfälischen Chemieunternehmen Bayer MaterialScience AG, BP Europa SE und Henkel AG & Co. KGaA durchgeführt. Die Ergebnisse werden heute (20. Juni 2011) ab 15.00 Uhr auf dem Fachforum im Kasino der BayerAG vorgestellt. Hochkarätige Unternehmensvertreterinnen und -vertreter sowie über 100 Gäste diskutieren, wie Karrierehemmnisse für Frauen abgebaut und klassische Berufswege und Arbeitszeitstrukturen für Frauen und Männer flexibler gestaltet werden können. Ziel ist es, eine nachhaltige Änderung der Unternehmenskultur in Gang zu bringen.

Emanzipationsministerin Barbara Steffens erklärte im Vorfeld dazu: "Frauen sind heute hochqualifiziert, doch ihr Potenzial geht unserer Gesellschaft vielfach verloren. Unternehmen in Deutschland müssen noch viel tun, damit Frauen ihre Qualifikationen in die Arbeitswelt einbringen und auch in Spitzenpositionen Verantwortung übernehmen können. Das Praxisprojekt 'Schlüsselfaktor F&E' zeigt ganz konkrete Wege auf, was Unternehmen tun können um den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen. Das Fachforum und die Publikation geben wertvolle Anregungen für andere Unternehmen, auch über die Chemiebranche hinaus.“

Ein konkretes Ergebnis des Projekts, das vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter in Nordrhein-Westfalen gefördert wurde, ist: Um Frauen in Führung zu bringen, müssen Unternehmen ihre Prozesse auf „blinde Flecken“ und Barrieren für Frauen überprüfen. Dies gilt vor allem für Beurteilungskriterien, Karrierewege und Arbeitsmodelle. Dr. Tony Van Osselaer, Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektor, Bayer MaterialScience AG: „Heterogen zusammengesetzte Teams bieten klare Vorteile - sie erkennen Innovationen schneller und sind näher am Markt.“ Vielfalt sei daher ein Gewinn für jedes moderne Unternehmen. Bayer MaterialScience stelle heute beinahe genauso viele Frauen wie Männer ein, betonte Van Osselaer. „Die Weichen sind gestellt. Jetzt wollen wir die weiteren notwendigen Schritte gehen, damit diese Frauen auch in den oberen Führungsebenen ankommen. Hierfür hat der Bayer-Vorstand bereits eine konkrete Zielvorgabe entwickelt.“

Michael Schmidt, Personalvorstand der BP Europa SE, Vice President HR Europe: „BP engagiert sich seit vielen Jahren dafür, Karrierewege für Frauen zu öffnen. Vor allem durch flexible Arbeitszeitmodelle oder Teilung von Arbeitsplätzen haben wir einiges erreicht. So hat sich der Anteil der Frauen im mittleren Management in den letzten Jahren deutlich vergrößert. Nur da, wo man sich wohl fühlt, kann man auch wirklich gute Leistungen bringen. Wer sich nicht akzeptiert fühlt, wird auch nicht richtig gut werden. Daher bieten wir Diversity-Trainings für unsere Führungskräfte an.“

Dr. Simone Siebeke, Corporate Vice President HR Kosmetik/ Körperpflege, Henkel AG & Co KGaA: „Henkel engagiert sich seit langem für Frauen in Führung und dieses Engagement trägt Früchte: Der Frauenanteil in Führungspositionen spricht für sich, er liegt in der Kosmetiksparte bereits heute bei 44 Prozent. Dennoch wollen wir unsere Personalstrategien noch weiter optimieren und zum Beispiel stärker von einer Präsenzkultur wegkommen. Das Bewusstsein und die Prozesse sind da - aber wir sind immer noch mitten drin im Kulturwandel.“

Die Erfahrungen der drei am Projekt „Schlüsselfaktor F&E“ teilnehmenden Unternehmen zeigen: Um das Potenzial von Frauen besser zu nutzen, muss das Thema strategisch verankert werden. Die Rolle des Vorstandes ist zentral - er muss konsequent und glaubwürdig für das Thema einstehen, nur dann können die Führungskräfte in dem Veränderungsprozess mitgenommen werden. Denn die Bereitschaft und Offenheit des mittleren Managements spielt eine entscheidende Rolle: Als unmittelbare Vorgesetzte der weiblichen Nachwuchskräfte nehmen sie eine Gate-Keeper-Position ein.

Die Ergebnisse des Projekts, Porträts der beteiligten Unternehmen und Interviews mit hochkarätigen Unternehmensvertreterinnen und -vertretern können direkt bei der EAF bezogen werden:

EAF, Schumannstr. 5, 10117 Berlin, Tel.: 030-28879840, info@eaf-berlin.de, www.eaf-berlin.de.  

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246. 

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