Projekte zur Verbesserung der Kinder­gesundheit ausgezeichnet

8. Dezember 2010

Ministerin Steffens zeichnet beispielhafte Projekte zur Verbesserung der Kinder­gesundheit aus / „Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen 2010“ an innovative Projekte in Gelsenkirchen, Herford, Münster und Köln

Gesundheitsministerin Barbara Steffens hat Projekte aus Gelsenkirchen, Herford, Münster und Köln mit dem „Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen 2010“ ausgezeichnet. „Die ausgezeichneten Projekte haben beispielhaft dazu beigetragen, die Kindergesundheit in Nordrhein-Westfalen zu verbessern,“ sagte Ministerin Barbara Steffens bei der Vergabe des Gesundheitspreises in Düsseldorf.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Gesundheitsministerin Barbara Steffens hat Projekte aus Gelsenkirchen, Herford, Münster und Köln mit dem „Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen 2010“ ausgezeichnet.

„Die ausgezeichneten Projekte haben beispielhaft dazu beigetragen, die Kindergesundheit in Nordrhein-Westfalen zu verbessern. Gerade Kinder und Jugendliche benötigen den Schutz der Gesellschaft in besonderem Maße, weil sie die gesundheitlichen Bedingungen, unter denen sie auf­wachsen, noch nicht selbst gestalten können. Diese guten Beispiele wollen wir weithin bekannt machen und zur Nachahmung weiter empfehlen, da hier nachweisbar konkrete Verbesserungen in der medizinischen Versorgung erzielt werden.“ Dies sagte Ministerin Barbara Steffens heute (8. Dezember 2010) bei der Vergabe des Gesundheitspreises in Düsseldorf.

Der 1. Preis ging an die Stadt Gelsenkirchen, wo ein Netzwerk und Aktionsprogramm aufgebaut wurde, welches mit seinen Maßnahmen dazu beigetragen hat, dass die Säuglingssterblichkeit kontinuierlich gesunken ist.

Der 2. Preis wurde zweimal vergeben, einmal an die Stadt Herford, die mit dem Projekt „Frühe Hilfe für benachteiligte Familien“ besonders erstgebärende junge Frauen und junge Mütter, die für soziale und medizinische Angebote nur schwer erreichbar sind, anspricht. Zum zweiten an die Universitätsklinik Münster, die mit dem Aufbau einer Hörscreeningzentrale dazu beiträgt, Kinder und Eltern so lange zu begleiten, bis die Hörfähigkeit des Kindes abschließend geklärt ist und – wenn notwendig – die Behandlung und Förderung eingesetzt hat. Der 3. Preis geht an die Stadt Köln, die es sich mit ihrem Projekt „Haupt­sache bewegt“ zum Ziel gesetzt hat, durch Bewegungsförderung auch außerhalb des Sportunterrichts eine neue Form der Gesundheits­förderung an Kölner Hauptschulen zu etablieren. Ebenfalls Bestandteil dieses Projekts ist die Einführung von Gesundheitstagen.

Der „Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen“ wird jährlich im Rahmen der von der Landesgesundheitskonferenz beschlossenen Landesinitia­tive „Gesundes Land Nordrhein-Westfalen“ vergeben. Schwerpunkt war in diesem Jahr „Für einen guten Start ins Leben: Kindergesundheit in Nordrhein-Westfalen verbessern“. Maßgebend waren unter anderem der Innovationsgrad eines Projektes und die gesundheitswissenschaft­liche Bewertung der Anträge.

Die Vorauswahl der Preisträger traf eine Arbeitsgruppe der Landes­gesundheitskonferenz, in der alle wesentlichen gesundheitspolitischen Institutionen des Landes vertreten sind, die endgültige Entscheidung lag bei Gesundheitsministerin Barbara Steffens. Insgesamt haben sich 65 Institutionen mit 74 Projekten beworben.

Der 1. Preis ist mit 5000 Euro, die beiden 2. Preise sind mit je 3000 Euro und der 3. Preis ist mit 2000 Euro dotiert. Weitere Informationen zu den Preisträgern und dem Gesundheitspreis finde Sie auch im Internet unter www.gesundheitspreis.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

 

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