Wichtiges Signal der Länder für eine gesetzliche Frauenquote

17. Juni 2011

Ministerin Steffens: Wichtiges Signal der Länder für eine gesetzliche Frauenquote

Auf Initiative von Emanzipationsministerin Barbara Steffens haben die Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister der Länder auf ihrer Hauptkonferenz (GFMK) in Plön einen Beschluss für eine rechtlich verbindliche Frauenquote in Spitzen­positionen der Wirtschaft gefasst. "Das ist ein wichtiges Signal für die Gleichberechtigung. Nur mit der verpflichtenden Quote kann die in weiten Teilen der Wirtschaft nach wie vor vorhandene Aufstiegs­blockade für Frauen in Führungspositionen durchbrochen werden", erklärte Ministerin Steffens.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Auf Initiative von Emanzipationsministerin Barbara Steffens haben die Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister der Länder heute (17. Juni 2011) auf ihrer Hauptkonferenz (GFMK) in Plön einen Beschluss für eine rechtlich verbindliche Frauenquote in Spitzen­positionen der Wirtschaft gefasst. "Das ist ein wichtiges Signal für die Gleichberechtigung. Nur mit der verpflichtenden  Quote kann die in weiten Teilen der Wirtschaft nach wie vor vorhandene Aufstiegs­blockade für Frauen in Führungspositionen durchbrochen werden", erklärte Ministerin Steffens.

Mit 13 zu drei Stimmen votierte die GFMK für eine gesetzliche Frauen­quote, die 2017 verbindlich wird, wenn die Unternehmen die Vorgaben bis dahin nicht freiwillig erfüllt haben. Damit hätten die Unternehmen ausreichend Zeit, durch gezielte Frauenförderung einer Verpflichtung zuvorzukommen.

„Wir sehen uns dieser Haltung durch den Beschluss der Justizminister­konferenz unterstützt", so Steffens weiter. Die Justizministerkonferenz (JuMiKo) hatte sich im Mai 2011 für eine bundesgesetzliche Geschlechter­quote für Führungspositionen in der Wirtschaft ausgesprochen.

Ministerin Steffens: "Damit ist nun die Bundesregierung gefordert, ent­sprechend dem Votum der Länder die Geschlechterquote gesetzlich zu regeln."

Nordrhein-Westfalen hat bereits eine Bundesratsinitiative eingebracht, eine gesetzliche Mindestquote von zunächst 30 Prozent und fünf Jahre später in Höhe von 40 Prozent für Angehörige beider Geschlechter ein­zuführen. Besonderen Belangen einzelner Unternehmen soll mit einer Härtefallregelung Rechnung getragen werden.  Auch nach der Bundes­ratsinitiative aus Nordrhein-Westfalen soll die Quote 2017 erstmals wirksam werden.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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