Impulsgeberin der frauenspezifischen Suchthilfearbeit

27. Januar 2011

Ministerin Steffens: Wichtige Impulsgeberin der frauenspezifischen Suchthilfearbeit / Martina Tödte, Geschäftsführerin der Drogenberatungsstelle BELLA DONNA, erhält Bundesverdienstorden

Martina Tödte, Geschäftsführerin der Drogenberatungsstelle BELLA DONNA, erhält den Bundesverdienstorden. Emanzipationsministerin Barbara Steffens würdigte das große Engagement der Ausgezeichneten.Sie sei wichtige „Impulsgeberin“ zur konzeptionellen und qualitativen Weiter­entwicklung der frauenspezifischen Suchthilfearbeit.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

„Dank ihrer Vision, die Martina Tödte auch unter erheblichem Wider­stand beibehielt und sich aus tiefer Überzeugung für eine frauen­gerechte Suchthilfe einsetze, gelang es ihr, die Drogenberatungsstelle BELLA DONNA aufzubauen und diese landes- und bundesweit zu einer der ersten Anlaufstellen zu machen“, sagte Emanzipationsministerin Barbara Steffens heute im Rahmen des Empfangs, den die Essener Drogenberatungsstelle BELLA DONNA anlässlich der Auszeichnung von Martina Tödte mit dem Bundesverdienstorden gab. Tödte ist Geschäftsführerin der Drogenberatungsstelle für Mädchen und Frauen, BELLA DONNA, und der Fachstelle Frau●Sucht●Gesundheit, BELLA DONNA in Essen.

„Ihr unermüdlicher Einsatz für suchtmittelabhängige Mädchen und Frauen und ihre innovative Art verdienen in der Tat eine Auszeich­nung!", so Steffens weiter. Martina Tödte gilt landes- und bundesweit als wichtige „Impulsgeberin“ zur konzeptionellen und qualitativen Weiter­entwicklung der frauenspezifischen Suchthilfearbeit und zur Verbes­serung des Wissenstransfers zwischen Praxis und Forschung.

So ist es Tödte unter anderem gelungen, in Essen mit dem Jugendamt, der Suchthilfe und den Kliniken die in Deutschland erste Kooperations­vereinbarung zur Versorgung drogenabhängiger schwangerer Frauen, drogenabhängiger Mütter und ihrer Kinder vertraglich zu vereinbaren. Diese Kooperationsvereinbarung ist inzwischen von vielen Städten in Deutschland übernommen worden - beispielsweise in Berlin, Stuttgart und München.

Zu der Arbeit des Vereins BELLA DONNA, der Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband und im Fachverband Drogen und Rauschmittel e.V. ist, gehören die Beratung und Unterstützung von drogenabhängigen oder durch Drogen gefährdeten Mädchen und Frauen, insbesondere von Schwangeren und Müttern einschließlich deren Familienan­gehörigen. Weitere Informationen unter www.belladonna-essen.de .

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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