Ministerin Steffens: Wer aufhört zu rauchen, gewinnt an Lebensqualität

31. Mai 2012

Ministerin Steffens: Wer aufhört zu rauchen, gewinnt an Lebensqualität

Peppige Werbeclips, vermeintlich durch Rauchen cool wirkende Schauspielerinnen und Schauspieler, die Zigarette, die zur lockeren Stimmung angeblich dazu gehört. „Lass dich nicht einwickeln“, mahnt dagegen das Motto des diesjährigen Welt-Nichtrauchertags am 31. Mai 2012 vor den Gefahren des Tabakkonsums.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Peppige Werbeclips, vermeintlich durch Rauchen cool wirkende Schauspielerinnen und Schauspieler, die Zigarette, die zur lockeren Stimmung angeblich dazu gehört. „Lass dich nicht einwickeln“, mahnt dagegen das Motto des diesjährigen Welt-Nichtrauchertags am 31. Mai 2012 vor den Gefahren des Tabakkonsums. „Jede und jeder weiß, dass Rauchen die Gesundheit gefährdet und sogar zum Tod führen kann. Doch noch immer lassen sich viele einwickeln“, greift Gesundheitsministerin Barbara Steffens das Motto des Welt-Nichtrauchertags auf und appelliert: „Am besten ist es, erst gar nicht mit dem Rauchen anzufangen.“

Rauchenden rät sie, vom Tabak zu lassen - und wenn es allein nicht zu schaffen ist, auf die sachkundige Hilfe einer der vielen Beratungsstellen - beispielsweise bei Wohlfahrtsverbänden oder Krankenkassen - zurückzugreifen, damit es mit dem Ausstieg klappt.

„Wer aufhört zu rauchen, verliert nichts, sondern gewinnt an Lebensqualität“, so die Ministerin. Denn das Rauchen kenne nur einen Gewinner: die Tabakindustrie, die an ihren gesundheitsschädlichen Produkten bestens verdient.

Allen Warnungen zum Trotz rauchen in Deutschland noch immer etwa 30 Prozent der erwachsenen Bevölkerung. Als Zielgruppe hat die Tabakindustrie in den vergangen Jahren vor allem die Frauen entdeckt. Als Folge beobachtet das Deutsche Krebsforschungszentrum eine Verdoppelung der Lungenkrebserkrankung im letzten Jahrzehnt bei Frauen im Alter zwischen 35 und 59 Jahren. „Dies zeigt, welche Folgen die Werbung für ein gefährliches Produkt haben kann“, beklagt die Gesundheitsministerin die Werbestrategie der Tabakindustrie.

Doch es gibt auch eine positive Entwicklung. Bei Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren ist das Rauchen zunehmend „out“, wie eine aktuelle Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zeigt. Im vergangenen Jahr griffen demnach nur noch zwölf Prozent dieser Altersgruppe zur Zigarette - im Jahr 2001 waren es noch rund 27 Prozent. Diese Entwicklung ist auch in Nordrhein-Westfalen zu beobachten, wo die Zahl der rauchenden Jugendlichen - wie im Bundestrend - fast halbiert werden konnte.

Die Initiative des Landes Leben ohne Qualm (LoQ) setzt bereits bei den 10- bis 13-Jährigen an. „So soll schon der Einstieg in den Tabakkonsum verhindert werden“, erläutert Barbara Steffens.

Es sei die freie Entscheidung jedes erwachsenen Menschen, sich trotz Aufklärung und massiver Warnungen für die Zigarette und gegen die eigene Gesundheit zu entscheiden. Niemand dürfe dabei aber andere durch Passivrauchen gefährden. „Nichtraucherinnen und Nichtraucher, die Tabakrauch ausgesetzt sind, sind von den gleichen akuten oder chronischen Erkrankungen bedroht wie Raucherinnen und Raucher. Das belegen zahlreiche Studien“, so die Gesundheitsministerin.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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