Steffens: Vielfalt der Lebensformen auch im Alter ermöglichen

7. September 2010

Ministerin Steffens: „Vielfalt der Lebensformen auch im Alter ermöglichen“

Der ungeheuren Vielfalt, die das Leben heute bietet, muss die Politik gerecht werden - und zwar für jedes Alter. "Auch die älteren Genera­tionen sind alles andere als eine uniforme, graue Masse", unterstrich Ministerin Steffens anlässlich der Fachtagung „Ein­mischen und Mitmischen.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Der ungeheuren Vielfalt, die das Leben heute bietet, muss die Politik gerecht werden - und zwar für jedes Alter. "Auch die älteren Genera­tionen sind alles andere als eine uniforme, graue Masse", unterstrich Ministerin Barbara Steffens heute anlässlich der Fachtagung „Ein­mischen und Mitmischen: Im Alter erst recht!“ des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter in Kooperation mit dem Forschungsinstitut Geragogik in Gladbeck. "Unsere Politik will dazu beitragen, dass Menschen die Lebensphase ,Alter' selbstbestimmt und selbstbewusst gestalten können", betonte die Ministerin. "Dazu müssen wir den demographischen Wandel gemeinsam mit den Kommunen gestalten."

Dabei richtete Barbara Steffens den Blick auch auf das Thema alters­gerechtes Wohnen. „Immer mehr Menschen wollen selbstbestimmt in ihrem Wohnquartier ihre Bedürfnisse organisieren und an deren Gestaltung mitwirken. Insbesondere mit Blick auf eine alternde Gesell­schaft ist es deshalb wichtig, Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teil­habe zu schaffen.“

Im Rahmen des Projektes „Partizipation im Alter - PiA“ haben die vier Kommunen Bergheim, Gladbeck, Troisdorf und Tönisvorst gemeinsam mit dem Forschungsinstitut für Geragogik (FoGera) Beteiligungs­prozesse zur Unterstützung altengerechten Lebens gestartet. Das Projekt wurde mit Mitteln des Ministeriums für Gesundheit, Eman­zipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Ziel des Projektes war es, ältere Menschen stärker am Gemeinwesen, an Planungsprozessen - an ihrer Lebensgestaltung zu beteiligen. Von diesen Teilhabeprozessen profitieren letztlich alle Generationen. Dazu wurde unter anderem ein Ausbildungsmodell für sogenannte „Parti­zipationsförderer“ entwickelt und erprobt.

Die Ministerin betonte in ihrer Rede: „Viele Menschen tragen Verant­wortung für sich selbst - und auch für andere Menschen, sei es auf per­sönlicher Ebene, sei es im Rahmen des bürgerschaftlichen Enga­gements. Von ihnen kann die Gesellschaft Solidarität lernen. Ältere wollen nicht mit sozialen und gesundheitlichen Problemen gleich gesetzt werden und anderen zur Last fallen, sie wollen selbstbestimmt leben und ihr Leben aktiv gestalten.“

In einem neuen Modellprojekt geht es nunmehr darum, auf dem bis­herigen aufzubauen und ein integratives Gesamtkonzept für ein Quartier zu erstellen. Das neue Projekt „Selbst bestimmt - mein Quartier gewinnt!“ wird in Gladbeck und Troisdorf durchgeführt.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.