Baukunst: Künstlerinnenpreis Nordrhein-Westfalen verliehen

4. November 2010

Ministerin Steffens verleiht Künstlerinnenpreis Nordrhein-Westfalen

Emanzipationsministerin Barbara Steffens hat im „stadtbauraum" in Gelsenkirchen den 15. Künstlerinnenpreis Nordrhein-Westfalen verliehen. Der Künstlerinnenpreis wird jedes Jahr in einer anderen Kunstsparte vergeben. Er macht auf besondere Leistungen oder auch Defizite im Hinblick auf Chancengleichheit von Frauen und Männern in verschiedenen Kunstsparten gezielt aufmerksam.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Emanzipationsministerin Barbara Steffens hat heute (4. November 2010) im „stadtbauraum" in Gelsenkirchen den 15. Künstlerinnenpreis Nordrhein-Westfalen verliehen. Die Siegerinnen im Bereich Baukunst: Architektur, Städtebau und Landschaftsplanung sind die Münsteraner Architektin JULIA B. BOLLES-WILSON, die den mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis gewonnen hat, und die Düsseldorfer Architektinnen in spe PATRICIA GOLA, DEFNE SAYLAN und SHIDOKHT SHALAPOUR von Dreihausfrauen, die den mit 5.000 Euro dotierten Förderpreis erhalten haben.

Ministerin Steffens: „Ich freue mich, dass wir mit dem Hauptpreis eine große Architektin ehren können, die mit künstlerisch-sensiblen Werken überzeugt hat und die Position der Frauen in der Baukunst deutlich stärkt. Mit dem Förderpreis wird ein junges und sehr dynamisches international besetztes Frauenteam ausgezeichnet, das Architektur auch als witziges und kreatives Bauen auffasst."

Der seit 1996 vom nordrhein-westfälischen Frauen- und Kulturressort der Landesregierung gemeinsam geförderte Künstlerinnenpreis wird jedes Jahr in einer anderen Kunstsparte vergeben. Die Landesregierung macht damit auf besondere Leistungen oder auch Defizite im Hinblick auf Chancengleichheit von Frauen und Männern in verschiedenen Kunstsparten gezielt aufmerksam.
Die zeitgenössische Baukunst ist nach wie vor größtenteils männerdominiert. Weniger als ein Zehntel aller berufstätigen Bauleute sind weiblich, und nur wenige Frauen treten in der Architektur nach außen in Erscheinung. Von insgesamt 29.567 Mitgliedern der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen sind 21.500 Männer und 8.417 Frauen. Der Frauenanteil liegt damit bei knapp 28 Prozent.

Allerdings hat sich die Anzahl der Architekturstudentinnen in den letzten Jahrzehnten deutlich erhöht – im Studium hält sich der Anteil von Männern und Frauen mittlerweile die Waage. Auch im akademischen Mittelbau sind junge Architektinnen inzwischen gut vertreten. „In den letzten Jahren gibt es zunehmend mehr hochqualifizierte Frauen in der Architekturszene, die sich vereinzelt auch international durchsetzen. Diesen Prozess wollen wir mit dem Künstlerinnenpreis unterstützen und dazu beitragen, dass die Frauen in der Baukunst nicht mehr übersehen und ihre oftmals außergewöhnliche Kompetenz und Leistung sichtbar werden", unterstrich Ministerin Steffens.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.frauenkulturbuero-nrw.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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