Tuberkulose ist heilbar - aber trotzdem gefährlich

22. März 2013

Ministerin Steffens: Tuberkulose ist heilbar - aber trotzdem gefährlich

Wochenlanger Husten, Müdigkeit, Fieber und Appetitlosigkeit − in den meisten Fällen sind diese Beschwerden typische Anzeichen eines grippalen Infekts. Die Symptome können aber auch durch Tuberkulose (TBC) ausgelöst werden, eine Infektionskrankheit, die in Deutschland keineswegs besiegt ist. „Das Wissen um die Gefahr der Tuberkulose − früher auch als Schwindsucht oder Morbus Koch bezeichnet − muss in der Öffentlichkeit wach gehalten werden“, sagte die nordrhein-westfälische Gesundheitsministerin Barbara Steffens anlässlich des Welt-Tuberkulosetags am 24. März 2013. „Denn die Krankheit ist ansteckend, und nur durch eine konsequente Behandlung lässt sie sich heilen und damit auch eine Ausbreitung verhindern.“

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Wochenlanger Husten, Müdigkeit, Fieber und Appetitlosigkeit − in den meisten Fällen sind diese Beschwerden typische Anzeichen eines grippalen Infekts. Die Symptome können aber auch durch Tuberkulose (TBC) ausgelöst werden, eine Infektionskrankheit, die in Deutschland keineswegs besiegt ist.

„Das Wissen um die Gefahr der Tuberkulose − früher auch als Schwindsucht oder Morbus Koch bezeichnet − muss in der Öffentlichkeit wach gehalten werden“, sagte die nordrhein-westfälische Gesundheitsministerin Barbara Steffens anlässlich des Welt-Tuberkulosetags am 24. März 2013. „Denn die Krankheit ist ansteckend, und nur durch eine konsequente Behandlung lässt sie sich heilen und damit auch eine Ausbreitung verhindern.“

In Deutschland treten nach Angaben des Robert Koch-Instituts in Berlin jährlich immer noch mehr als 4300 Tuberkulose-Fälle auf. Trotz rückläufiger Neuerkrankungen bleibt die durch Bakterien verursachte Krankheit, die am häufigsten die Lunge befällt, auch hierzulande eine ernstzunehmende Gefahr. Das Risiko, an Tuberkulose zu erkranken, hängt ganz wesentlich von den Lebensumständen ab. Gefährdet sind vor allem Beschäftigte im Gesundheitswesen sowie Personen, deren Immunsystem geschwächt ist, zum Beispiel durch Alkoholabhängigkeit, Diabetes oder eine HIV-Infektion. Auch Menschen mit schlechten Existenzbedingungen, die eine gesunde Lebensführung erschweren, haben ein höheres Risiko.

Tuberkulose wird durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen. Das heißt, die Bakterien gelangen beim Sprechen, Niesen oder Husten in die Luft und auf diesem Weg zu ihrem nächsten Opfer. Im ersten Stadium der Erkrankung können allgemeine Symptome wie leicht erhöhte Körpertemperatur, Gewichtsabnahme, Nachtschweiß, Konzentrationsstörungen oder Appetitmangel auftreten. Hinzu kommen bei einer Lungentuberkulose Beschwerden wie Husten, Atemnot oder Schmerzen im Bereich der Atemwege. Im fortgeschrittenen Stadium kommt es zu blutigem Auswurf beim Husten, bei sehr schwerem Krankheitsverlauf droht ein Blutsturz (starke Organblutungen mit Bluterbrechen oder Bluthusten).

„Auch bei eher harmlos erscheinenden Beschwerden, die über einen längeren Zeitraum aus nicht nachvollziehbaren Gründen andauern, sollten Betroffene eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen. Mit den heute zur Verfügung stehenden Medikamenten bestehen sehr gute Chancen auf völlige Heilung der Tuberkulose. Das erfordert allerdings über Monate oder mitunter auch Jahre eine beharrliche Therapie“, erklärt Ministerin Steffens. „Auch um die Ansteckung weiterer Menschen zu verhindern.“

Hintergrund:

Tuberkuloseerkrankungen in Nordrhein-Westfalen:
Nach Jahrzehnten der stetigen Abnahme von Tuberkulosefällen hat sich der rückläufige Trend sowohl bundesweit als auch in Nordrhein-Westfalen seit 2009 verlangsamt.

Jahr             gemeldete Fälle von Tuberkulose in NRW
2011                1075
2010                1052
2009                1102

(Quelle: Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen www.lzg.gc.nrw.de)

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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