Ministerin Steffens startet Internetportal docjobs-nrw.de

9. Mai 2011

Ministerin Steffens startet Internetportal docjobs-nrw.de: Ärztlicher Nachwuchs aus Österreich ist in Nordrhein-Westfalen herzlich willkommen

Ein weiterer Baustein zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung in Nordrhein-Westfalen ist gesetzt: Gemeinsam mit dem Präsidenten der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Theodor Windhorst, und dem Präsidenten der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen, Dr. Hans Rossels, hat Gesundheitsministerin Barbara Steffens das Internetportal www.docjobs-nrw.de freigeschaltet.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Ein weiterer Baustein zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung in Nordrhein-Westfalen ist gesetzt: Gemeinsam mit dem Präsidenten der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Theodor Windhorst, und dem Präsidenten der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen, Dr. Hans Rossels, hat Gesundheitsministerin Barbara Steffens heute in Düsseldorf das Internetportal www.docjobs-nrw.de freigeschaltet. „Im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit der Österreichischen Ärztekammer wird auf dieser Plattform in einem ersten Schritt insbesondere ärztlicher Nachwuchs aus Österreich angesprochen“, erklärte Gesundheitsministerin Barbara Steffens. Das Angebot soll aber demnächst noch erweitert und auch auf junge Ärztinnen und Ärzte aus anderen Ländern zugeschnitten werden.

Das Portal richtet sich an Studierende kurz vor ihrer Abschlussprüfung sowie an Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung, die eine neue Weiterbildungsstelle suchen. Die Informationen auf „docjobs-nrw“ sollen das Interesse an einer ärztlichen Tätigkeit in Nordrhein-Westfalen wecken und Hilfestellung vor der Arbeitsaufnahme geben.

Das Gesundheitsministerium hat die neue Internet-Plattform www.docjobs-nrw.de gemeinsam mit dem Wissenschaftsministerium, den Landesärztekammern, der Krankenhausgesellschaft und dem Strategiezentrum Gesundheit entwickelt. Sie enthält Angaben zur Weiterbildung und Informationen zum Gesundheitsstandort Nordrhein-Westfalen.

Krankenhäuser und andere medizinischen Einrichtungen können ab heute freie Weiterbildungsstellen kostenfrei in das Portal einstellen. Zusammen mit detaillierten Angaben über das jeweilige Krankenhaus, Hinweisen auf freie Stellen im ärztlichen Bereich sowie Informationen über Leben und Freizeit in Nordrhein-Westfalen sollen Interessierte auf diese Weise das für sie passende Stellenangebot finden.

Auf drei Jobmessen in Österreich Ende Mai soll das Portal erstmalig international vorgestellt werden.

Dr. Theodor Windhorst, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, hob hervor, dass das Angebot beiden Seiten nutze. „In Nordrhein-Westfalen wird durch österreichische Weiterbildungsärztinnen und -ärzte der Ärztemangel in den Krankenhäusern gemildert. Junge Ärztinnen und Ärzte aus Österreich, die ansonsten bis zu drei Jahren auf ihre Turnusstelle warten müssten, erhalten auf diese Weise schneller eine Weiterbildungsstelle.“ Perspektivisch könne man sich - unterstützt durch das österreichische ius migrandi und die Weiterbildungsordnungen auf deutscher Seite - vorstellen, länderübergreifende Weiterbildungskonzepte zu entwickeln und damit die Weiterbildung für junge Ärztinnen und Ärzte attraktiver zu machen, so Windhorst.

Der Präsident der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen, Dr. Hans Rossels, betonte, dass auch österreichische Ärzte von den umfassenden differenzierten Weiterbildungsangeboten in NRW profitieren können und die Kliniken in NRW die Möglichkeiten haben, die zahlreichen freien Arztstellen in den unterschiedlichen Fachgebieten zu besetzen. „In kaum einer europäischen Region ist ein dichteres Netz leistungsstarker Krankenhäuser zu finden, das alle Versorgungsstufen und Leistungsbereiche abdeckt. Die Krankenhäuser in NRW und die Ärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe arbeiten hier eng zusammen, um einen reibungslosen Ablauf der Weiterbildung zu garantieren“, so Rossels.

Hintergrund:

  • Nach Angaben von Fachverbänden sind zwischen 1000 und 1500 Stellen an Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen unbesetzt.
  • Ende September 2010 hatte Gesundheitsministerin Barbara Steffens zusammen mit dem Präsidenten der Österreichischen Ärztekammer, Dr. Walter Dorner, eine Absichterklärung über die Zusammenarbeit in Weiterbildungsfragen - konkret: das Anbieten ärztlicher Stellen in Nordrhein-Westfalen für Medizinstudiumabsolventinnen und -absolventen aus Österreich - unterzeichnet.
  • Bei der Ärztekammer Westfalen-Lippe sind aktuell 151, bei der Ärztekammer Nordrhein 158 Ärztinnen und Ärzte mit österreichischer Nationalität registriert.

Hinweis:
Fotos von der Freischaltung des Internetportals finden Sie ab etwa 13 Uhr im Internet unter http://www.mgepa.nrw.de/presse/Bilder/index.php .

Ansprechpartner bei Rückfragen:

  • Christoph Meinerz, Pressesprecher des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen: 0211 8618-4246
  • Volker Heiliger, Pressesprecher der Ärztekammer Westfalen-Lippe: 0251 929-2110
  • Lothar Kratz, Pressesprecher der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen: 0211 47819-54

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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