Gesundheitspreis 2017

Porträtfoto von Ministerin Steffens
30. Januar 2017

Ministerin Steffens: Start zum Gesundheitspreis 2017

Ziel ist bessere gesundheitliche Versorgung und Integration von geflüchteten Menschen

Mit dem Gesundheitspreis 2017 sollen beispielhafte Projekte ausgezeichnet werden, die dazu beitragen, dauerhaft tragfähige Strukturen in der medizinischen Versorgung von Flüchtlingen und Asylsuchenden zu schaffen und die Integration geflüchteter Menschen in das Gesundheitswesen zu verbessern.

 
Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Rund 104.000 Menschen sind im Jahr 2016 nach Nordrhein-Westfalen gekommen, die vor Krieg, Verfolgung oder anderen Notsituationen geflüchtet sind. Die Versorgung der Geflüchteten ist eine besondere gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Mit dem Gesundheitspreis 2017 sollen beispielhafte Projekte ausgezeichnet werden, die dazu beitragen, dauerhaft tragfähige Strukturen in der medizinischen Versorgung von Flüchtlingen und Asylsuchenden zu schaffen und die Integration geflüchteter Menschen in das Gesundheitswesen zu verbessern.
 
„Gesundheit ist unabhängig von individuellen Lebensumständen ein Menschenrecht und zudem ein wesentlicher Baustein für die soziale Integration geflüchteter Menschen. Wir wollen einen einfachen Zugang zu gesundheitlichen Leistungen für Flüchtlinge und Asylsuchende ermöglichen und sichern. Nordrhein-Westfalen hat unter anderem mit der Einführung der Gesundheitskarte für Geflüchtete einen wichtigen Beitrag dazu geleistet. Mit dem Gesundheitspreis 2017 wollen wir Akteurinnen und Akteure im Gesundheitswesen auszeichnen, die zukunftsfähige Strukturen für eine bedarfsgerechte Versorgung von geflüchteten Menschen entwickeln“, erklärte Gesundheitsministerin Barbara Steffens zum Start der Ausschreibung des diesjährigen Wettbewerbs in Düsseldorf.
 
Notwendig ist beispielsweise kultursensibles Handeln, Unterstützung der vielen Helfenden in der Flüchtlingsarbeit sowie der Einsatz von Sprachmittlerinnen und -mittler in der Versorgung. „Unsere Aufmerksamkeit verdienen besonders schutzbedürftige Personen wie unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, Schwangere und traumatisierte Menschen. Zudem möchten wir geflüchtete Menschen auch dabei unterstützen, einen Beruf im Gesundheits- und Pflegebereich auszuüben“, so Ministerin Steffens weiter.
 
„Ankommen in Nordrhein-Westfalen: Flüchtlinge im Gesundheitswesen“ war auch Schwerpunktthema der nordrhein-westfälischen Landesgesundheitskonferenz (LGK) am 24. Juni 2016. Die Entschließung der LGK greift wichtige Handlungsfelder auf und gibt konkrete Umsetzungsempfehlungen. Mit der diesjährigen Ausschreibung des Gesundheitspreises soll die Umsetzung der LGK-Entschließung unterstützt werden.

Der Gesundheitspreis ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert. Bewerbungen sind bis zum 31. März 2017 unter www.gesundheitspreis.nrw.de möglich. Dort finden Interessierte auch weitere Informationen zum Wettbewerb. Ministerin Steffens ruft Verbände, Institutionen, Initiativen und Fachleute aus ganz Nordrhein-Westfalen dazu auf, sich mit ihren Projekten am Gesundheitspreis 2017 zu beteiligen.

Hintergrund:

  • Mit dem „Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen“ zeichnet die „Landesinitiative Gesundes Land Nordrhein-Westfalen“ jährlich innovative Projekte im Gesundheitswesen aus. Sie trägt so erfolgreich dazu bei, die Qualität und Wirtschaftlichkeit in der Gesundheitsversorgung zu verbessern.
  • Die Entschließung der Landesgesundheitskonferenz 2016 steht auf der Internetseite des Ministeriums zur Verfügung: www.mgepa.nrw.de.
  • Im Jahr 2015 sind knapp 330.000 Flüchtlinge nach Nordrhein-Westfalen gekommen. Im Jahr 2016 waren es rund 104.000.

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