Tagung der Patientenfürsprecher

Porträtfoto von Ministerin Steffens
6. Oktober 2015

Ministerin Steffens: Starke Patientenfürsprecherinnen und -sprecher machen das Gesundheitssystem menschlicher

Landesregierung stärkt gemeinsam mit der Krankenhausgesellschaft die Rolle der meist ehrenamtlichen Ansprechpersonen – Netzwerktagung in Mülheim an der Ruhr

Auf die wichtige Rolle der Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher an den rund 380 Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen hat Gesundheitsministerin Barbara Steffens in Mülheim an der Ruhr hingewiesen. Dort fand die zweite landesweite Netzwerktagung für Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher in Nordrhein-Westfalen statt.

 
Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Auf die wichtige Rolle der Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher an den rund 380 Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen hat Gesundheitsministerin Barbara Steffens in Mülheim an der Ruhr hingewiesen. Dort fand die zweite landesweite Netzwerktagung für Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher in Nordrhein-Westfalen statt.
 
„Starke Patientenfürsprecherinnen und -sprecher sorgen mit dafür, dass praktische Hilfe und menschliche Zuwendung im Krankenhausalltag nicht zu kurz kommen“, erklärte Ministerin Steffens. „Sie sind wichtige Ansprechpersonen für Patientinnen und Patienten mit Problemen in Krankenhäusern, aber ebenso hilfreiche Ratgeber für die Verantwortlichen in den Kliniken – zur Konfliktvermeidung und damit die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten immer im Blick bleiben“, so Steffens weiter.
 
Ziel der Landesregierung sind starke Patientenfürsprecherinnen und -sprecher. Organisiert wurde die Tagung im Auftrag des NRW-Gesundheitsministeriums vom Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG.NRW) in Zusammenarbeit mit der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW) und dem Beauftragten der Landesregierung NRW für Patientinnen und Patienten.
 
„Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher sind wichtige Kümmerer in unseren Krankenhäusern. Mit dieser Tagung wollen wir sie in ihrer Tätigkeit weiter ermutigen und stärken“, sagte Arndt Winterer, Direktor LZG.NRW.
 
Matthias Blum, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen, erklärte: „Die Patientenfürsprecherinnen und -sprecher leisten einen wichtigen Beitrag zur Krankenhausversorgung in Nordrhein-Westfalen, indem sie die Anliegen der Patientinnen und Patienten kompetent und vertrauensvoll aufgreifen und damit die Patientenorientierung in unseren Kliniken stärken. Für dieses ehrenamtliche Engagement möchten wir uns herzlich bedanken und Ihnen bei Ihrer Arbeit den Rücken stärken.“
 
„Die Anliegen und Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten ernstnehmen, konkrete Hilfestellung und Unterstützung ermöglichen und aus Fehlern lernen ist unser gemeinsames Ziel. Zusammen können wir auf diesem Weg auch in Zukunft mehr erreichen“, so Dirk Meyer, Patientenbeauftragter.
 
Der Schwerpunkt der zweiten Netzwerktagung lag auf dem Thema „Ältere Patientinnen und Patienten im Krankenhaus“. Insbesondere alleinstehende alte Menschen sind auf Menschen wie die Patientenführsprecherinnen und -sprecher angewiesen, die ihnen im Krankenhausalltag helfen. Ziel der Tagung war es, die Vernetzung der Akteurinnen und Akteure weiter auszubauen, neu hinzugekommene Ehrenamtliche zu integrieren und den Patientenfürsprecherinnen und -fürsprechern die Möglichkeit zu eröffnen, sich über landesweite Projekte sowie über die Arbeit anderer Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher zu informieren und auszutauschen.
 
Seit der ersten landesweiten Netzwerktagung vor fast genau zwei Jahren wurden wichtige Weichenstellungen für die Arbeit und Stellung der Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher in den Kliniken in NRW vorgenommen: Gemeinsam mit der KGNW und dem Patientenbeauftragten der Landesregierung NRW sowie dem Gesundheitsladen Köln wurden vom Gesundheitsministerium Handlungsempfehlungen erarbeitet und veröffentlicht. Diese Empfehlungen zeigen die Rahmenbedingungen für die Arbeit der Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher auf und können so helfen, mehr Sicherheit und Klarheit in der Ausübung der ehrenamtlichen Tätigkeit zu erlangen.
 
Die Handlungsempfehlungen zur Tätigkeit von Patientenfürsprecherinnen und -fürsprechern stehen unter http://www.mgepa.nrw.de/mediapool/pdf/gesundheit/Handlungsempfehlungen_Patientenfuersprecher.pdf auf der Internet-Seite des Ministeriums zum Download bereit.
 
Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher muss es an jedem Krankenhaus in Nordrhein-Westfalen geben. Das Krankenhausgestaltungsgesetz schreibt den Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen vor, unabhängige Stellen für Beschwerden von Patientinnen und Patienten einzurichten. Überwiegend wird diese Aufgabe von ehrenamtlich Engagierten wahrgenommen.

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