Seniorenarbeit muss Bedürfnissen der neuen Generation „60plus“ folgen

24. Juni 2011

Ministerin Steffens: Senior(inn)enarbeit muss den Bedürfnissen der neuen Generation „60plus“ folgen

Ältere Menschen mit zeitgemäßeren Angeboten und Konzepten aktiv in das gesellschaftliche Leben in ihrem Quartier und ihren Kommunen einzubeziehen - diesem Ziel widmen sich jetzt im Rahmen einer neuen Landesinitiative Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kommunen und sozialen Institutionen an elf Standorten in Nordrhein-Westfalen.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Ältere Menschen mit zeitgemäßeren Angeboten und Konzepten aktiv in das gesellschaftliche Leben in ihrem Quartier und ihren Kommunen einzubeziehen - diesem Ziel widmen sich jetzt im Rahmen einer neuen Landesinitiative Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kommunen und sozialen Institutionen an elf Standorten in Nordrhein-Westfalen: In Ahlen, Bochum, Düsseldorf, Geldern, Gelsenkirchen, Gevelsberg, Mettmann, Moers, Moers-Meerbeck, Olpe und Schwerte haben sie Teams gebildet, die den Begriff der Senior(inn)enarbeit unter Berücksichtigung der vielfältigen Bedürfnisse und Erwartungen der Generation „60plus“ neu fassen sollen. „Die Lebenssituationen und Vorstellungen vom Leben im Alter unterscheiden sich bei den heutigen und künftigen Über-60-Jährigen stark von denen vorheriger Generationen. Diesem Wandel muss auch die gemeinwesenorientierte Arbeit für Senioren und Seniorinnen Rechnung tragen", erklärte Ministerin Barbara Steffens heute in Düsseldorf.

Um für diese Herausforderung gerüstet zu sein, erhalten alle Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer eine Qualifizierung in Projektmanagement, Finanzierung und Öffentlichkeitsarbeit. Ihre Arbeit wird von Expertinnen und Experten des Paritätischen Bildungswerks (Wuppertal) unterstützt und vom Forschungsinstitut für Geragogik (Witten) wissenschaftlich begleitet. Ein Ziel ist, die Generation „60plus“ mit ihren Erfahrungen und Kompetenzen stärker an der Gestaltung der öffentlichen Rahmenbedingungen für ihr Leben zu beteiligen - von der Gestaltung altersgerechter Quartiere mit neuen Lebens- und Wohnformen im Alter bis hin zu Angeboten der Weiterbildung.

„Ein wichtiges Qualitätsmerkmal der gemeinwesenorientierten Arbeit für alte Menschen ist für mich, dass sie an den konkreten Bedürfnissen der Menschen ansetzt und gerade im Alter die Menschen in jeder individuellen Lebenslage anspricht - ganz unabhängig etwa von der sozialen und gesundheitlichen Situation der älteren Menschen“, so Steffens. Keinesfalls dürfe die Gesellschaft die ältere Generation in die "fitten Alten" und die Pflegebedürftigen aufteilen. „Es würde mich freuen, wenn es uns im Rahmen der Initiative gelingen würde, diese Grenzen noch stärker als bisher aufzubrechen und wirklich allen alten Menschen ein Leben in der Mitte der Gesellschaft zu ermöglichen.“

Gemeinsam mit der Stiftung Wohlfahrtspflege wurde das Projekt 2010 vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter angestoßen. Jetzt hat für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Qualifizierungsphase begonnen. Weitere Projektpartner sind die kommunalen Spitzenverbänden in Nordrhein-Westfalen, die Landesseniorenvertretung und die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW. Aus Mitteln der Stiftung Wohlfahrtspflege werden die elf Teams für eine Laufzeit von drei Jahren mit insgesamt zwei Millionen Euro gefördert. Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen fördert die Fortbildung durch das Paritätische Bildungswerk und die Evaluation durch das Forschungsinstitut für Geragogik allein in diesem Jahr mit rund 290.000 Euro.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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