REHACARE 2015

12. Oktober 2015

Ministerin Steffens: Selbstbestimmt leben auch bei Pflegebedürftigkeit, Demenz oder mit Beeinträchtigungen

Landesregierung mit eigenem Stand auf der REHACARE

Vom 14. bis 17. Oktober 2015 findet die REHACARE in Düsseldorf statt. „Mit einem breiten Angebot in Halle 3 beteiligt sich die Landesregierung aktiv an der REHACARE als die weltweit bedeutendste Fachmesse für Rehabilitation, Prävention, Inklusion und Pflege“, erklärte Gesundheits- und Pflegeministerin Barbara Steffens im Vorfeld der Messe.

 
Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Ein Quiz zum Thema Demenz verdeutlicht spielerisch die Bedürfnisse von Betroffenen im Krankenhaus, „sprechende Schals“ erläutern in leichter Sprache die Themen am Stand der Landesregierung und ein spezieller Rollator mit Elektroantrieb ist dank intuitiver Steuerung einfach zu bedienen: Unter dem Motto „Leben gestalten …“ präsentieren Ministerien des Landes Nordrhein-Westfalen und die Stiftung Wohlfahrtspflege auf der Messe REHACARE Unterstützungsangebote und fordern durch Mitmachaktionen dazu auf, sich über die Themen Pflege, Alter und Inklusion zu informieren.
 
„Mit einem breiten Angebot in Halle 3 beteiligt sich die Landesregierung aktiv an der REHACARE als die weltweit bedeutendste Fachmesse für Rehabilitation, Prävention, Inklusion und Pflege“, erklärte Gesundheits- und Pflegeministerin Barbara Steffens im Vorfeld der REHACARE, die vom 14. bis 17. Oktober 2015 in Düsseldorf stattfindet. „Wir wollen Menschen Mut machen, sich rechtzeitig mit Themen wie Alter, Pflege oder Demenz zu beschäftigen. Denn wer auch bei Unterstützungsbedarf noch so lange wie möglich weitgehend selbstbestimmt leben will, muss frühzeitig die richtigen Weichenstellen“, so Steffens weiter.
 
Unter Federführung des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter präsentieren sich auf dem gemeinsamen Stand der Landesregierung auch die Ministerien für Arbeit, Integration und Soziales, für Schule und Weiterbildung, für Klima, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz sowie die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW. Vorgestellt werden Projekte und Angebote des Landes mit dem Ziel eine inklusive Gesellschaft zu fördern. Neben technischen Innovationen, etwa für den inklusiven Unterricht, stellt beispielsweise der Nationalpark Eifel einen barrierefreien Erlebnispfad und Führungen für Gehörlose vor. Die Besucherinnen und Besucher erwarten aber auch Mitmachaktionen wie Rollstuhl-Tischtennis oder Tanzen sowie ein NRW-Kino.
 
Das Ministerium für Pflege und Alter stellt das Leben mit Demenz in den Mittelpunkt. Neben Informationen über die besonderen Bedarfe von Demenzerkrankten bei Krankenhausaufenthalten vermittelt ein Demenz-Parcours, wie Erkrankte ihre Situation wahrnehmen, erleben und wie sie sich fühlen. Außerdem werden Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige vorgestellt.“
 
Zur Förderung des wechselseitigen Austauschs hat die Landesregierung die aus Nordrhein-Westfalen stammenden Unternehmen, Verbände und Institutionen sowie weitere interessierte Akteurinnen und Akteure für Donnerstag, 15. Oktober 2015, zu einem zwanglosen Get-together an den Stand in Halle 3 eingeladen.

Hintergrundinformationen

  • Die REHACARE in Düsseldorf ist die weltweit bedeutendste Fachmesse für Rehabilitation, Prävention, Inklusion und Pflege und präsentiert ein breites Spektrum von Produkten sowie Dienstleistungen. Die Messe ist auch ein Forum für die Interessenvertretungen von Betroffenen und ihren Angehörigen.
  • Gemeinschaftsstand des Landes NRW: Halle 3, Stand D 38
  • Get-together für Unternehmen, Institutionen, Verbände und interessierte Akteurinnen und Akteure am Donnerstag, 15. Oktober 2015, von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr am Stand der Landesregierung mit Gesundheitsministerin Barbara Steffens und dem Minister für Arbeit, Integration und Soziales, Rainer Schmeltzer.
  • In Nordrhein-Westfalen sind:
    • 960.000 Menschen älter als 80 Jahre
    • 570.000 Menschen pflegebedürftig
    • rund 300.000 Menschen an Demenz erkrankt. Schätzungen zufolge wird sich die Zahl bis 2030 auf 450.000 Betroffene erhöhen.

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