Ministerin Steffens: Rückenwind für Ausbildungsumlage in der Pflege

12. Oktober 2011

Ministerin Steffens: Rückenwind für die Ausbildungsumlage in der Pflege

Die Umlagefinanzierung in der Pflegeausbildung muss kommen - in dieser Einschätzung sieht sich Ministerin Barbara Steffens durch Stellungnahmen aller Verbände im Rahmen einer heute im Landtag erfolgten Anhörung bestätigt. „Ich bin sehr froh, dass alle Beteiligten von den Gewerkschaften über die freie Wohlfahrtspflege bis hin zu den privaten Trägern unser Vorhaben einer Ausbildungsumlage nach­drücklich unterstützen. Allen ist klar, dass wir das Problem des Fach­kräftemangels nur gemeinsam lösen können. Und wenn wir nicht schnellstmöglich handeln, ist der Weg in einen Pflegenotstand unumkehrbar.“

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Die Umlagefinanzierung in der Pflegeausbildung muss kommen - in dieser Einschätzung sieht sich Ministerin Barbara Steffens durch Stellungnahmen aller Verbände im Rahmen einer heute im Landtag erfolgten Anhörung bestätigt. „Ich bin sehr froh, dass alle Beteiligten von den Gewerkschaften über die freie Wohlfahrtspflege bis hin zu den privaten Trägern unser Vorhaben einer Ausbildungsumlage nach­drücklich unterstützen. Allen ist klar, dass wir das Problem des Fach­kräftemangels nur gemeinsam lösen können. Und wenn wir nicht schnellstmöglich handeln, ist der Weg in einen Pflegenotstand unumkehrbar.“

Ab 2012 will die Landesregierung die Umlagefinanzierung in der Alten­pflegeausbildung einführen, um die Zahl der Ausbildungsplätze in der Pflege zu erhöhen. Wer bisher nicht ausbildet, wird dies voraussichtlich ändern, wenn er auf jeden Fall für Ausbildung bezahlen muss. Das Land wird für die zusätzlichen Auszubildenden die Finanzierung der Fach­seminarplätze übernehmen. Ab dem nächsten Jahr sollen bis zu 1500 Seminarplätze zusätzlich gefördert werden. Derzeit befinden sich in NRW rund 11.800 Altenpflegeschülerinnen und -schüler in der drei­jährigen Altenpflegefachkraftausbildung. Das Land finanziert die Ausbil­dungen in der Pflege mit 34,7 Millionen Euro im Jahr 2011.

Ziel der Rechtsverordnung ist, dass ab Januar 2012 alle Pflegeein­richtungen in Nordrhein-Westfalen entsprechend ihrer Größe (Zahl der beschäftigten Pflegefachkräfte/betreute Personen/geleistete Pflege­stunden) in einen Ausbildungsfonds einzahlen. Wer ausbildet, bekommt die Ausbildungsvergütung vollständig aus dem Fonds erstattet.

„Die Umlage ist ein wichtiger Schritt, aber sie kann nur ein Baustein gegen den Fachkräftemangel sein", betonte Ministerin Steffens. Weitere wichtige Bausteine seien die Einführung einer gemeinsamen Kranken- und Altenpflegeausbildung, die Erhöhung der Ausbildungserfolgsquoten durch ausbildungsbegleitende Hilfen für schwächere Schülerinnen und Schüler, eine Vereinfachung des Berufsanerkennungsverfahrens in den Gesundheits- und Pflegeberufen, eine Erhöhung der Attraktivität der Pflegeberufe auch durch eine akademische Ausbildung sowie die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und des Personalmanagements in den Pflegeeinrichtungen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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