Respekt für das Ehrenamt

Porträtfoto von Ministerin Barbara Steffens
15. November 2016

Ministerin Steffens: Respekt für das Ehrenamt – Johanniter verbinden Erste-Hilfe-Ausbildung und Integration von Flüchtlingen

Mit ihrem Besuch des Regional-Verbands Rhein-Ruhr der Johanniter-Unfall-Hilfe im Rahmen der „Woche des Respekts“ unterstreicht Gesundheitsministerin Barbara Steffens ihre Wertschätzung für die Arbeit der anerkannten Hilfsorganisationen, insbesondere der ehrenamtlich Tätigen.

 
Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Mit ihrem Besuch des Regional-Verbands Rhein-Ruhr der Johanniter-Unfall-Hilfe im Rahmen der „Woche des Respekts“ unterstreicht Gesundheitsministerin Barbara Steffens ihre Wertschätzung für die Arbeit der anerkannten Hilfsorganisationen, insbesondere der ehrenamtlich Tätigen. „Ehrenamtliches Engagement ist eine wichtige Säule unserer Gesellschaft. Neben der großen Unterstützung im Rettungsdienst leisten Ehrenamtliche beispielsweise einen wichtigen Beitrag in der landesweiten, lebensrettenden Erste-Hilfe-Ausbildung. Auch das unermüdliche Engagement ehrenamtlich Tätiger bei der Betreuung und Integration von geflüchteten Menschen trägt wesentlich dazu bei, die damit verbundenen Herausforderungen zu bewältigen. Das sind nur zwei Aspekte der vielfältigen Arbeit von Ehrenamtlichen in den anerkannten Hilfsorganisationen, die Wertschätzung und Respekt von uns allen verdienen“, erklärte Gesundheitsministerin Barbara Steffens heute in Düsseldorf.
 
In der Düsseldorfer Geschäftsstelle der Johanniter-Unfall-Hilfe informierte sich Ministerin Steffens unter anderem über das Projekt „Erste-Hilfe / Erstes-Deutsch“. Das Angebot richtet sich an geflüchtete Menschen und kombiniert einen Erste-Hilfe-Kurs mit der Vermittlung von Deutschkenntnissen. Mit Unterstützung von Sprachmittlerinnen und -mittlern absolvieren Teilnehmende den Kurs und lernen dabei grundlegende Begriffe aus dem Gesundheits- und Medizinbereich. Gleichzeitig unterstützen die Johanniter mit dem Projekt die berufliche Integration von Flüchtlingen, da der Nachweis eines Erste-Hilfe-Kurses in vielen Pflege- und Gesundheitsfachberufen Voraussetzung für den Beginn einer entsprechenden Ausbildung ist.
„Es ist wichtig, den Respekt und die Wertschätzung für Menschen, die sich für die Gemeinschaft engagieren, immer wieder deutlich zu machen. Viele Ehrenamtliche stehen gerade auch jenen zur Seite, die von Respektlosigkeit oder sogar Gewalt bedroht sind, wie etwa geflüchtete Menschen. Wir müssen als Gesellschaft in allen Bereichen aufzeigen, dass respektvoller Umgang und Zusammenhalt für uns alle die Grundlage des Zusammenlebens sind. Wir müssen Respekt aktiv leben, vorleben und verteidigen. Nur so können wir Respektlosigkeit und Gewalt dauerhaft entgegentreten“, sagte Ministerin Steffens.
 
Hintergrund:
Anerkannte Hilfsorganisationen
Anerkannte Hilfsorganisationen, die in NRW auch im Rettungsdienst tätig sind:

  • Deutsches Rotes Kreuz (DRK)
  • Johanniter Unfallhilfe (JUH)
  • Malteser Hilfsdienst (MHD)
  • Arbeiter-Samariter-Bund (ASB)
  • Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG)

 
Woche des Respekts
Respekt ist unerlässlich für unsere Gemeinschaft und hält unsere vielfältige Gesellschaft zusammen. Doch scheint Respekt in unserer Gesellschaft keine Selbstverständlichkeit mehr zu sein. Deshalb setzt sich die NRW-Landesregierung ein gegen Hass und Gewalt, für ein friedliches Zusammenleben und mehr Wertschätzung im Umgang miteinander und veranstaltet vom 14. bis 18. November 2016 die „Woche des Respekts“. Die Mitglieder der Landesregierung werben in dieser Woche landesweit für mehr Respekt und stellen in öffentlichen Veranstaltungen sowie in anderen wertschätzenden Terminen das Thema Respekt sichtbar in den Mittelpunkt.

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