Ministerin Steffens: Pflege-Initiative gestartet - Nordrhein-Westfalen bleibt Vorreiter bei Förderung der Pflegeberufe

12. April 2013

Ministerin Steffens: Pflege-Initiative gestartet - Nordrhein-Westfalen bleibt Vorreiter bei Förderung der Pflegeberufe

Eine enge Zusammenarbeit zur Weiterentwicklung und Steigerung der Attraktivität der Pflegeberufe haben - bei voller inhaltlicher Übereinstimmung in den Zielen - die Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Barbara Steffens, Vertretungen der Freien Wohlfahrtspflege, von privaten und kommunalen Trägerverbänden, Gewerkschaften, der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit, der Kranken- und Pflegekassen sowie der Unfallkasse NRW in Düsseldorf beschlossen. „Gemeinsam können und werden wir die auf Bundesebene vereinbarte ‚Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege‘ erfolgreich dazu nutzen, in Nordrhein-Westfalen weitere Schritte gegen den Fachkräftemangel in der Pflege und zur Verbesserung der Arbeitssituation der Pflegekräfte zu gehen“, sagte Ministerin Steffens nach dem Treffen im Gesundheitsministerium.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Eine enge Zusammenarbeit zur Weiterentwicklung und Steigerung der Attraktivität der Pflegeberufe haben - bei voller inhaltlicher Übereinstimmung in den Zielen - die Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Barbara Steffens, Vertretungen der Freien Wohlfahrtspflege, von privaten und kommunalen Trägerverbänden, Gewerkschaften, der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit, der Kranken- und Pflegekassen sowie der Unfallkasse NRW in Düsseldorf beschlossen. „Gemeinsam können und werden wir die auf Bundesebene vereinbarte ‚Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege‘ erfolgreich dazu nutzen, in Nordrhein-Westfalen weitere Schritte gegen den Fachkräftemangel in der Pflege und zur Verbesserung der Arbeitssituation der Pflegekräfte zu gehen“, sagte Ministerin Steffens nach dem Treffen im Gesundheitsministerium. „Die Pflege für die Zukunft sicherzustellen, ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Ohne qualifizierte Pflegekräfte ist eine hochwertige pflegerische Versorgung nicht möglich.“

Mit der Initiative wollen die Akteurinnen und Akteure gemeinsam dem bestehenden Fachkräftebedarf in der Pflege begegnen. Zu den Zielen gehören:

• die Verbesserung der Vereinbarkeit der "Work-Life-Balance"/von Leben und Pflegeberuf

• die Entwicklung intelligenter, auf die individuellen Bedürfnisse der Beschäftigten abgestimmter Arbeitszeitmodelle

• Ausbau der Gesundheitsförderung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

• eine leistungsgerechte Bezahlung

Bund, Länder und Verbände hatten im Dezember 2012 eine "Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege" unterzeichnet. Das heutige Treffen im Ministerium war das Auftaktgespräch zur NRW-Initiative.

Die Ministerin verwies bei der Gelegenheit auch auf die in Nordrhein-Westfalen bereits erfolgreich eingeführte Ausbildungsumlage in der Altenpflege und die bundesweite Vorreiterrolle bei der Erprobung akademischer Ausbildungsgänge mit einem hohen Praxisanteil in den Gesundheits- und Pflegeberufen. „Nordrhein-Westfalen ist bereits Vorreiter bei der Weiterentwicklung der Pflegeberufe und wird das durch das gemeinsame Engagement auch bleiben“, sagte die Ministerin.

Entwicklung der Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Nordrhein-Westfalen und Deutschland

• 2011: Nordrhein-Westfalen: 548.000 (Hiervon sind rund 2/3 Frauen.) Deutschland: 2,5 Millionen

• 2030: Nordrhein-Westfalen: 700.000, Deutschland: 3,4 Millionen

• 2050: Nordrhein-Westfalen: 930.000, Deutschland: 4,5 Millionen

Stichwort Ausbildungsumlage: Durch Einführung der Umlagefinanzierung zum 1. Juli 2012 – das heißt, alle in der Pflege tätigen Einrichtungen und Dienste beteiligen sich an den Kosten für Ausbildung - konnte im vergangenen Jahr die Zahl der Auszubildenden in der Altenpflege um über 20 Prozent gesteigert werden. Ende 2012 befanden sich damit in Nordrhein-Westfalen rund 15.300 Personen in der Altenpflegeausbildung.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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