Neue Gebührenordnung des Landes verbessert Verdienstmöglichkeiten für die Hebammen

14. September 2011

Ministerin Steffens: Neue Gebührenordnung des Landes verbessert Verdienstmöglichkeiten für die Hebammen

Anlässlich des Hebammentages in Bielefeld erklärt die nordrhein-westfälische Gesundheitsministerin Barbara Steffens: „Es freut mich sehr, dass es gelungen ist, eine aktuelle Hebammengebührenordnung für Nordrhein-Westfalen zu erlassen, durch die die Verdienstmöglichkeit für die Hebammen verbessert wird." Damit leiste die Landesregierung ihren Beitrag dazu, einer unter anderem durch drastisch gestiegene Haftpflichtprämien für die Hebammen entstandene problematische Einkommens- und Versicherungssituation entgegen zu wirken. „Es darf nicht sein, dass diese Kostenentwicklung für die Hebammen zur Existenzbedrohung wird", so Steffens weiter.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Anlässlich des Hebammentages in Bielefeld erklärt die nordrhein-westfälische Gesundheitsministerin Barbara Steffens: „Es freut mich sehr, dass es gelungen ist, eine aktuelle Hebammengebührenordnung für Nordrhein-Westfalen zu erlassen, durch die die Verdienstmöglichkeit für die Hebammen verbessert wird." Damit leiste die Landesregierung ihren Beitrag dazu, einer unter anderem durch drastisch gestiegene Haftpflichtprämien für die Hebammen entstandene problematische Einkommens- und Versicherungssituation entgegen zu wirken. „Es darf nicht sein, dass diese Kostenentwicklung für die Hebammen zur Existenzbedrohung wird", so Steffens weiter.
Der Berufsgruppe der Hebammen kommt bei der gesundheitlichen Versorgung von Schwangeren, Gebärenden und Wöchnerinnen eine bedeutende Rolle zu. Die Hebammen haben in Deutschland ein vielfältiges Versorgungsangebot im Bereich von Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit aufgebaut. Das Land Nordrhein-Westfalen schätzt die besondere Bedeutung der Hebammen für werdende Mütter und unterstützt die Weiterentwicklung des Berufsfeldes unter anderem durch die Durchführung von Modellstudiengängen.

Die neue Privatgebührenordnung für Hebammen in Nordrhein-Westfalen wird in wenigen Tagen veröffentlicht. Sie beinhaltet beispielsweise eine Erhöhung der Grundbeträge für eine Hausgeburt von bisher 408,40 auf 548,80 Euro, bei einer Geburt im Krankenhaus als Beleghebamme von bisher 190,60 auf 237,85 Euro.
Die neue Gebührenordnung enthält ein eigenes Leistungs- und Gebührenverzeichnis, das in Anlehnung an den aktuellen Vertrag nach § 134a SGB V auf Bundesebene erarbeitet wurde. Freiberuflich tätige Hebammen dürfen für Ihre Leistungen im Rahmen der Hebammenhilfe außerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung Gebühren bis zum 1,8-fachen der Beträge dieses Leistungsverzeichnisses berechnen. Erfolgen die Leistungen an Sonn- und Feiertagen, samstags ab 12.00 Uhr sowie nachts erhöht sich die Gebühr um einen Zuschlag von 20 Prozent. Änderungen des Leistungsverzeichnisses des Vertrages nach § 134a SGB V sollen in Zukunft kurzfristig in die Hebammengebührenordnung für Nordrhein-Westfalen übernommen werden.

Hintergrund:
Das Land kann nur die Privatgebührenordnung für Hebammen beeinflussen. Bereits im September 2010 hatte Ministerin Steffens das Bundesgesundheitsministerium dazu aufgefordert, aufgrund der stark gestiegenen finanziellen Belastungen für die Hebammen dafür zu sorgen, dass die Kostensteigerungen auch durch entsprechende Erhöhungen bei den Vergütungen durch die gesetzlichen Krankenkassen berücksichtigt werden. Hier steht eine entsprechende Anpassung der Gebührenordnung jedoch noch aus. Nach einem Entwurf zur Novellierung des Versorgungsstrukturgesetzes soll die Kostensteigerungen bei der Vergütungsvereinbarung zwischen Krankenkassen und Hebammenverbänden aber zukünftig in dem zu erstellenden Leistungsverzeichnis berücksichtigt werden.

Der Landesverband der Hebammen in Nordrhein-Westfalen hat nach eigenen Angaben rund 3500 Mitglieder und ist damit der größte in Deutschland.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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