Steffens: Merkel lässt Frauen im Stich

3. Februar 2011

Ministerin Steffens: „Merkel lässt Frauen im Stich“

Merkel lässt mit ihrer Absage an eine Quote all jene hoch qualifizierten Frauen im Stich, deren beruflicher Aufstieg durch männlich geprägte Strukturen verhindert wird. Nicht nur aus Gründen der Gerechtigkeit, auch angesichts des demographischen Wandels und des Fachkräfte­mangels brauchen wir dringend eine gesetzliche Frauenquote.

Die nordrhein-westfälische Emanzipationsministerin Barbara Steffens zur vorläufigen Absage der Kanzlerin an eine gesetzliche Frauenquote:

Merkel lässt mit ihrer Absage an eine Quote all jene hoch qualifizierten Frauen im Stich, deren beruflicher Aufstieg durch männlich geprägte Strukturen verhindert wird. Nicht nur aus Gründen der Gerechtigkeit, auch angesichts des demographischen Wandels und des Fachkräfte­mangels brauchen wir dringend eine gesetzliche Frauenquote. Sie würde auch der Wirtschaft helfen. Zahlreiche Untersuchungen  zeigen: Firmen mit gemischtgeschlechtlicher Führungsebene haben im Wett­bewerb mit ausschließlich von  Männern geführten Unternehmen meist die Nase vorne. Obwohl die Kanzlerin dies alles weiß, knickt sie wieder einmal vor der FDP (Frauenquote im Bundestag 24 Prozent; im NRW Landtag 15 Prozent) ein und düpiert zugleich ihre Arbeitsministerin, die wenigstens eine 30-Prozent-Quote gefordert hatte.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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