Landesinitiative „Frau und Wirtschaft“ gewinnt an Fahrt

17. Februar 2012

Ministerin Steffens: Landesinitiative „Frau und Wirtschaft“ gewinnt an Fahrt - Elf Kompetenz­zentren „Frau und Beruf“ bewilligt

2012 sind bereits elf neue Kompetenzzentren „Frau und Beruf“ an den Start gegangen. Mit der Bewilligung von drei weiteren neuen Einrichtun­gen ist noch im ersten Quartal zu rechnen. Die Kompetenzzentren sol­len neue Zugänge für Frauen am Arbeitsmarkt schaffen, den Wiederein­stieg nach einer Familienphase unterstützen und eine umfassende Be­rufsorientie­rung für Mädchen organisieren. Die Unterstützung von Grün­derinnen und Unternehmerinnen gehört ebenso zu ihrem Aufgabenka­talog wie die Stärkung der Position weiblicher Führungskräfte und die Beratung von Unternehmen bzw. ihrer Organisationen bei der Umset­zung frauenfördernder Maßnahmen.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

2012 sind bereits elf neue Kompetenzzentren „Frau und Beruf“ an den Start gegangen. Mit der Bewilligung von drei weiteren neuen Einrichtun­gen ist noch im ersten Quartal zu rechnen. Die Kompetenzzentren sol­len neue Zugänge für Frauen am Arbeitsmarkt schaffen, den Wiederein­stieg nach einer Familienphase unterstützen und eine umfassende Be­rufsorientie­rung für Mädchen organisieren. Die Unterstützung von Grün­derinnen und Unternehmerinnen gehört ebenso zu ihrem Aufgabenka­talog wie die Stärkung der Position weiblicher Führungskräfte und die Beratung von Unternehmen bzw. ihrer Organisationen bei der Umset­zung frauenfördernder Maßnahmen. Emanzipationsministerin Barbara Steffens erklärte dazu: „Mit den Kompetenzzentren 'Frau und Beruf' wird eine wichtige Voraussetzung geschaffen, die Situation von Frauen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Niedrige Bezahlung und unterwertige Beschäftigung von Frauen widersprechen nicht nur dem Gleich­stellungsgebot, sondern sind auch ökonomisch unsinnig, weil sie für Kurzsichtigkeit stehen."

Nachdem die frauenpolitische Infrastruktur der Regionalstellen Frau und Beruf von der Vorgängerregierung zerschlagen wurde, musste ein neues Angebot aufgebaut werden. Durch ein landesweites Verfahren wurden geeignete Träger, die auf die Akzeptanz der jeweiligen Region bauen können, ermittelt, so dass folgende Kompetenzzentren starten konnten:

Aachen (Träger: AGIT mbH Aachen)
Bergisches Städtedreieck (Träger: Stadt Wuppertal, Gleichstellungsstelle)
Bonn/Rhein-Sieg-Kreis (Träger: Bundesstadt Bonn, Wirtschaftsförderung; Verbundpartner: Rhein-Sieg-Kreis, Wirt­schaftsförderung)
Düsseldorf/Mettmann (Träger: Zukunftswerkstatt Düsseldorf GmbH)
Emscher-Lippe (Träger: Stadt Castrop-Rauxel / ZFBT)
Hellweg/Hochsauerlandkreis (Träger: Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland)
Köln (Träger: Stadt Köln, Wirtschaftsförderung)
Märkische Region (Träger: Agentur Mark GmbH)
OWL (Träger: OstWestfalenLippe Marketing GmbH)
Siegen-Wittgenstein/Olpe (Träger: Kreis Siegen-Wittgenstein)
Westfälisches Ruhrgebiet
(Träger: Stadt Dortmund, Wirtschaftsförderung; Verbundpartner: Wirtschaftsförderungs­gesellschaften für den Kreis Unna und der Stadt Hamm)
Für die Regionen Niederrhein, Münsterland und Mittleres Ruhrgebiet sind weitere Bewilligungen in den nächsten Wochen geplant.

Noch sind nicht alle Kompetenzzentren personell voll besetzt. Mit den Arbeiten kann aber bereits begonnen werden. „Die Erfassung und Aus­weisung der jeweiligen regionalen Beratungs- und Unterstützungsange­bote für erwerbstätige und arbeitsuchende Frauen und ihre Familien; die Kommunikation geschlechtsspezifischer Auswertungen von Arbeits­markt- und Beschäftigungsdaten; Veranstaltungen und Veröffentlichun­gen zum Thema Frauenerwerbstätigkeit - all dies gehört zu den Pflicht­aufgaben eines jeden Kompetenzzentrums. Die größte Herausforderung für die Einrichtungen wird aber darin bestehen, die anderen regionalen arbeitsmarktpolitischen Akteurinnen und Akteure für das Ziel der beruf­lichen Gleichstellung zu gewinnen. Das Ziel ist es, gemeinsam Initiati­ven und Projekte für die verschiedenen Zielgruppen zu entwickeln und diese konstruktiv zu begleitet“, so Steffens.

Die Ministerin geht von einer großen Bereitschaft zur Zusammenarbeit der anderen regionalen Akteurinnen und Akteure aus: „Schließlich ha­ben Kommunen, Gleichstellungsbeauftragte, Kammern, Agenturen für Arbeit, Regionalagenturen, Gewerkschaften und weitere den neuen Kompetenzzentren ihre Unterstützung zugesichert“.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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