Landesfachstelle Glücksspielsucht erhält mit Drogenberatung Bielefeld neuen Träger

20. Juni 2012

Ministerin Steffens: Landesfachstelle Glücksspielsucht erhält mit Drogenberatung Bielefeld neuen Träger

Die Landesfachstelle Glücksspielsucht erhält zum 1. Juli 2012 mit der Drogenberatung e.V. Bielefeld einen neuen Träger. Das teilte Gesund­heitsministerin Barbara Steffens in Düsseldorf mit.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Die Landesfachstelle Glücksspielsucht erhält zum 1. Juli 2012 mit der Drogenberatung e.V. Bielefeld einen neuen Träger. Das teilte Gesund­heitsministerin Barbara Steffens in Düsseldorf mit. „Die Landesfachstelle Glücksspielsucht ist ein wichtiger Partner der Landesregierung bei Prä­ventions- und Hilfeangeboten für Suchtgefährdete, Süchtige und ihre Angehörigen. Mit der kurzfristigen Übernahme der Trägerschaft durch die Drogenberatung Bielefeld ist sichergestellt, dass die Arbeit der Lan­desfachstelle unter der bisherigen bewährten Leitung ohne Unterbre­chung fortgeführt werden kann", erklärte die Ministerin.

Der bisherige Träger der Landesfachstelle Glücksspielsucht - das Dia­konische Werk im Kirchenkreis Herford - gibt die seit 2001 bestehende Trägerschaft wegen interner Umstrukturierungsmaßnahmen zum 30. Juni 2012 auf.

„Die Übernahme der Landesfachstelle Glücksspielsucht ist eine sinn­volle Erweiterung unseres bisherigen Aufgabenspektrums und zugleich eine Chance, das Land bei der Eindämmung der Glücksspielsucht nachhaltig zu unterstützen", so Michael Wiese, Geschäftsführer des neuen Trägers, der Drogenberatung Bielefeld.

Leiterin der Landesfachstelle Glücksspielsucht bleibt Ilona Füch­tenschnieder. Sie ist eine allgemein anerkannte Expertin auf dem Gebiet der Bekämpfung der Glücksspielsucht und wirkt seit vielen Jahren maß­geblich am Aufbau und der Weiterentwicklung von Präventions- und Hilfeangeboten in Nordrhein-Westfalen mit. Wesentliche Aufgabe der Landesfachstelle ist die Unterstützung des Landes bei der Entwicklung bzw. Weiterentwicklung sowie landesweiten Koordination und Vernet­zung von Maßnahmen der Prävention und Hilfe im Problemfeld Glücks­spielsucht. Neben der Beratung und Qualifizierung von Suchthilfeein­richtungen ist die Sensibilisierung der Bevölkerung für die Risiken des Glücksspiels im Rahmen der Landeskampagne zur Suchtprävention ein Schwerpunkt. Über die telefonische Beratungshotline 0800 077 66 11 können sich Glücksspielsüchtige und ihre Angehörigen Rat und Hilfe holen.

Die Leiterin der Landesfachstelle Glücksspielsucht wird bei ihrer Arbeit durch eine weitere Fachkraft sowie eine Verwaltungsangestellte unter­stützt. Die finanzielle Grundausstattung durch das Land beträgt rund 300.000 Euro pro Jahr (aus zweckgebundenen Mitteln aus der Glücks­spielabgabe).

Internetadresse der Landesfachstelle Glücksspielsucht:
http://www.landesfachstelle-gluecksspielsucht-nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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