Erste Kurortekonferenz des Landes in Düsseldorf

Porträtfoto von Ministerin Steffens
17. März 2016

Ministerin Steffens: Kur- und Erholungsorte müssen ihre Angebote noch stärker am gesellschaftlichen Wandel ausrichten

Erste Kurortekonferenz des Landes in Düsseldorf – gemeinsam Strategien für die Zukunft entwickeln

Auf die besondere Rolle, aber auch auf die neuen Chancen der Kur- und Erholungsorte in Nordrhein-Westfalen hat Gesundheitsministerin Barbara Steffens bei der ersten vom Land einberufenen „Kurortekonferenz NRW“ in Düsseldorf hingewiesen.

 
Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Auf die besondere Rolle, aber auch auf die neuen Chancen der Kur- und Erholungsorte in Nordrhein-Westfalen hat Gesundheitsministerin Barbara Steffens bei der ersten vom Land einberufenen „Kurortekonferenz NRW“ in Düsseldorf hingewiesen. „Die über 70 Kur- und Erholungsorte in Nordrhein-Westfalen haben nicht nur eine erhebliche Bedeutung für die Wiederherstellung und den Erhalt der Gesundheit der Bevölkerung, sie sind vor allem im ländlichen Raum auch ein großer Wirtschaftsfaktor“, erklärte Ministerin Steffens bei der Eröffnung der Konferenz vor den Bürgermeisterinnen, Bürgermeistern, Tourismusmanagerinnen und Tourismusmanagern aus den Kur- und Erholungsorten. „Kur- und Erholungsorte können ihre Bedeutung noch deutlich steigern, wenn sie ihre Angebote stärker am gesellschaftlichen Wandel ausrichten“, so Steffens weiter.

Künftig seien beispielsweise noch viel mehr Angebote zum Erhalt der Gesundheit der stark wachsenden Gruppe älterer Menschen erforderlich. Es gehe aber nicht nur um ältere Menschen. „In unserer stark beschleunigten Gesellschaft suchen immer mehr Menschen Oasen der Entschleunigung. Neue Zielgruppe können auch verstärkt Burn-out gefährdete Berufstätige, Familien mit seelisch erkrankten Kindern oder stark belastete pflegende Angehöre sein.“

Regelmäßig stattfindende Verfahren zur Qualitätssicherung belegten zwar, dass sich die Kur- und Erholungsorte weiterentwickelt hätten. Dies reiche aber noch nicht in allen Fällen aus, um auch in Zukunft überleben zu können.

Sinnvoll seien neben neuen Angeboten aufgrund veränderter Lebenslagen und Bedarfe auch Spezialisierungen auf thematische Schwerpunkte, eine zeitgemäße Vermarktung der vorhandenen Heilverfahren sowie touristische Angebote mit einem deutlichen Fokus auf Gesundheitsförderung. Auch für die zunehmende Zahl von Selbstzahlern müsse es besondere Angebote geben.

Schließlich könnten sich Kurorte auch als medizinische Kompetenzzentren im ländlichen Raum profilieren, sofern sich die Anbieter stärker miteinander vernetzen und Angebote modular vorhalten.

Die Landesregierung hat im Zusammenhang mit der Evaluation des Kurortegesetzes Ende vergangenen Jahres beschlossen, bis Ende 2016 eine Strategie für die Weiterentwicklung und Modernisierung des Kurortewesens zu entwickeln. „Die Kurortekonferenz ist in diesem Zusammenhang ein neues Instrument für den Dialog mit den Kur- und Erholungsorten, dem Heilbäderverband, aber beispielsweise auch mit dem Tourismus NRW. Wir nehmen diesen Dialog sehr ernst, denn ohne die Beteiligten wird es hier keinen Fortschritt geben können“, betonte Ministerin Steffens.

Die Landesregierung fördert die Kurorte jährlich mit über 8,6 Millionen Euro im Rahmen der so genannten Kurortehilfe sowie mit einer Reihe von EU-EFRE geförderten Projekten in den verschieden Leitmärkten.

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